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Mitte der 1970er Jahre: Stern-Pils und 5.000 Zuschauer

Thomas Münstermann hat die klassische „Helfer-Karriere“ bei den Moskitos durchlaufen. Seit Mitte der 1970er Jahre bei den Moskitos, zunächst bei den Inlinern, dann Eishockey, als fiebernder Fan und Zuschauer und da gab es eben auch noch Stern-Pils und manchmal 5.000 Zuschauer. Viele Jahre dann gemeinsam mit anderen in der Regie für Musik und Stimmung gesorgt. Nun macht der langjährige Hallensprecher das Mikrofon für sich aus.

Gefragt nach den Gründen warum „der Kirmeskräher“ das Mikrofon ausmacht, ist es zum einen der Job, aber auch die Gewissheit, dass hier ein gutes Team gewachsen ist. Andererseits nach vielen Jahren aber auch der Wunsch nach ein wenig mehr Freiheit als sein Nebenjob zulassen würde: „Ich habe sehen können, dass das Feld bestellt ist. Dominik kann das und auch Carsten ist ja noch da. Und ich werde es genießen, in Zukunft einfach mit einem Bier und meiner Kerstin die Mücken wieder anzufeuern, und zwar daher, woher ich gekommen bin: als Zuschauer. Und sicherlich auch mit meinem ältesten Enkel, der inzwischen auch Eishockeyfan ist. 18 Jahre Inline-Hockey und Eishockey sind dann auch genug. Und noch eines: im nächsten Jahr werde ich 60, da darf man aufhören.“

Der mehrfache Vater, der auch in Schützenverein, Kirchengemeinde und bei den Pfadfindern aktiv ist, freut sich auf die freie Zeit, die er gewinnen wird. Campen und Paddeln, Radtouren am Niederrhein und im Münsterland mit seiner Kerstin, darauf freut er sich besonders.

Zurückblickend auf seine aktive Zeit bei den Moskitos kommen aber auch so einige spannende Erlebnisse zusammen. Der Einstieg in die aktive Helferzeit kam zunächst über die damaligen Inline-Moskitos, wo zwei seiner Jungs spielten. Irgendwann kam dann die Anfrage von der Regie und eine spannende Zeit begann. Unvergessen das Länderspiel gegen Österreich, untermalt nicht nur mit Ansagen und Musik, „Bauti´s legendärer Lakritzschnaps“ ist hier das Stichwort.

2007 wechselte er dann den Platz, von hoch oben aus der Regie nach unten an die Eisfläche, an die Zeitnahme. Der bisherige Hallensprecher Carsten Arndt pausierte und Thomas sollte es richten. DAS Highlight als Fan war natürlich die Meisterschaft der Moskitos 1999 gegen Bad Nauheim. Doch auch als Hallensprecher gab es immer mal wieder tolle Erlebnisse, eines davon war die überraschende Regionalliga-Meisterschaft 2010 gegen den damals hoch favorisierten Fuchs.

„Das prägendste Erlebnis war allerdings das Heimspiel gegen Nephten vor 372 entfesselten Zuschauern. Netphen war mit einem Mini-Kader angereist. Ein Spieler verletzte sich auch noch. Komplette Wechsel waren nicht mehr möglich. Der arme Kerl wurde ins Krankenhaus gefahren, dort behandelt und nahm sich ein Taxi, um seinem Team im Schlussdrittel wieder zu helfen. Dass er Spieler des Abends wurde, war nur logisch“, so Thomas zu einem weiteren erlebnisreichen Abend.

Lieber Thomas, Dir und deiner Kerstin, und deiner ganzen Familie einen ganz herzlichen Dank der Moskitos Familie für all die Jahre in unserer Mitte. Für all die Arbeit im Umfeld und bei den Spielen. Bleibe bitte so wie Du bist. Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute, aber lasst Euch bitte immer mal in unserer Mitte sehen. DANKE!

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