Die Saison 2018/2019 startet

Am kommenden Freitag ist es dann also soweit, wieder einmal startet eine Saison in der Oberliga und die Wohnbau Moskitos sind dabei. Was wird die Spielzeit den Fans, den Zuschauern, der Mannschaft und dem Verein bringen? Niemand weiß es vorher, alle hoffen und wünschen sich das Beste. Die Vorbereitung brachte bis auf die Auftaktniederlage gegen DEL-Ligist Düsseldorfer EG nur Siege. Es wäre jedoch vermessen, zu denken im normalen Ligabetrieb geht das so weiter. 

Am Freitag zur üblichen Westbahnhof Zeit um 20 Uhr gastieren dann im ersten Punktspiel der frischen Saison die Saale Bulls aus Halle im Essener Eistempel. Eigentlich hatten die Bulls sich vorgenommen in der kommenden Saison oben mitzumischen, allerdings haben die Gäste auch mit Verletzungspech zu kämpfen. Raphael Joly aus Duisburg fällt da sicherlich sehr schmerzlich ins Gewicht, der Topstürmer wird wohl zu Saisonstart nicht dabei sein können. Der Kader der Gäste ist allerdings auch ohne Joly stark besetzt, so dass es spannend sein wird zu sehen, wer denn nun am Freitag wirklich besser vorbereitet in die Saison startet. Mit Nathan Robinson Haben die Saale Bulls einen ganz erfahrenen Stürmer an Land ziehen können. Der kanadische Center Tyler Mosienko vervollständigt das Duo der Kontingentspieler.

Am Sonntag müssen die Spieler der Wohnbau Moskitos dann die weite Fahrt nach Berlin antreten. Bereits um 16 Uhr beginnt in der Eissporthalle in Charlottenburg das Spiel der Moskitos beim ECC Preussen Berlin. Zwei alte Bekannte treffen die Moskitos dann wieder, Verteidiger Lucas Topfstedt hat sich den Berlinern angeschlossen und hinter der Bande steht mit Uli Egen auch kein Unbekannter. Die Berliner hatten in den letzten Jahren in der Oberliga nicht immer den besten Stand, das will man in der Bundeshauptstadt aber wohl verbessern. Mit Kyle Piwowarczyk, dem langjährigen Torjäger des EC Bad Nauheim und der Selber Wölfe, ist jemand nach Berlin gewechselt, der weiß wo das Tor steht. Zweiter Kontingentspieler ist Jakub Rumpel, der aus seiner Zeit in Herne noch bestens bekannt sein sollte. Alles in allem hat Uli Egen sicher ein Team auf dem Eis, mit dem er die Moskitos mächtig ärgern möchte.

Foto: Aus dem Spiel vom 27.10.2017 gegen Halle

Wenn warten Spaß macht ...

... dann waren die Männer von Wartezone TV wieder am Werk! Wir sind froh verkünden zu können, dass auch Wartezone TV sein Engagemant bei den Wohnbau Moskitos um mindestens eine weitere Saison verlängert hat. Geschäftsführer Manuel Schneider und Christian Feldmeier haben heute den Vertrag unterschrieben.
 
Neben den Displays in der Eishalle und im VIP-Raum, strahlt Wartezone TV unsere Spieltagsankündigungen auf über 50 Displays im Ruhrgebiet aus - und als kleines Hightlight, werden die Spieltagsankündigungen auch auf dem riesen Display im Hannibal Center Bochum ausgestrahlt, falls die Moskitos die Playoffs erreichen :)
 
Wir bedanken uns für den tollen Support und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
 

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P.S. Die Spielervorstellungen (wie die von Aaron McLeod) auf den Displays, hat auch Wartezone TV erstellt - Mega - vielen Dank!

Interview mit Cheftrainer Frank Gentges

Die Redaktion sprach mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges kurz vor Beginn der Meisterschaft…..

Herr Gentges,  bitte ein paar Worte zur Veränderung des Kaders.

Wir wollten 9 Spieler aus der Vorsaison weiter verpflichten, davon haben zwei Spieler wesentlich besser dotierte Angebote von anderen Vereinen bekommen und Oliver Granz, Julian Lautenschlager und Andrej Bires haben es sich verdient, in höhere Ligen zu wechseln, somit haben wir lediglich vier Spieler aus der Vorsaison im aktuellen Kader. Der aktuelle Kader ist somit fast komplett runderneuert.

Wie zufrieden sind Sie mit dem aktuellen Kader?

Qualitativ bin ich zufrieden, quantitativ dagegen nicht. Um meine Philosophie vom offensiven druckvollen Eishockey umzusetzen, brauchen wir 4 komplette Blöcke und auch im Training braucht man vier komplette Blöcke um entsprechend trainieren zu können. Die Saison ist lang und nach der Verletzung von Thomas Gauch, der mindestens mehrere Monate ausfällt, stehen lediglich 17 eigene Spieler zur Verfügung und verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle gibt es immer.

Müssen Sie diesbezüglich Veränderungen vornehmen?

Wir müssen leider unser System ändern, um es mal so zu verdeutlichen, wenn man kraftstoffsparend fahren muss, darf man nicht durchgehend  Vollgas geben. Auch die Trainingsumfänge müssen entsprechend reduziert werden. Allrounder Thomas Richter und Raphael Grünholz müssen je nach Personalsituation immer wieder ihre Position wechseln. Dann müssen wir hoffen, dass wir von weiteren Verletzungen verschont bleiben.

Wie sieht es mit Förderlizenzspielern aus?

Die DNL-Spieler aus Düsseldorf  (DNL 1) und Iserlohn (DNL 2) haben mit ihren DNL-Teams selber volles Programm, stehen uns aber sobald sie selber nicht spielen, zur Verfügung. Zum Auffüllen unseres Kaders und zur Entlastung, ist das für uns sehr wichtig, für die Spitze, sprich um spielentscheidend zu sein, reicht das aber aktuell noch nicht. Ich hoffe aber hier und da auf den ein oder anderen jungen DEL-Spieler aus Iserlohn, der vielleicht dort mal überzählig ist und der sollte uns dann auch in der Spitze helfen können.

Wie sind Ihre Eindrücke aus der Vorbereitungsphase?

Die Mannschaft zieht von Beginn an sehr gut mit und wächst auch immer besser zusammen. Gegen die Düsseldorfer EG, die schon voll im Saft stand, haben wir uns nach nur vier Tagen Eis, sehr gut verkauft, danach haben wir alle 6 Spiele gegen Teams aus verschiedenen Ligen gewonnen. Zum Abschluss der Vorbereitungsphase kann ich sagen, alles lief rund, ich bin zufrieden, darauf können wir aufbauen.

Was sind die deutlichsten Unterschiede zwischen dem jetzigen Kader und dem Kader der Vorsaison?

Der jetzige Kader ist nicht so laufintensiv wie der letztjährige Kader, dafür routinierter und cleverer. Spieler wie Granz, Lautenschlager und Bires sind sehr schwer zu ersetzen, dafür haben wir jetzt Spieler mit anderen Qualitäten, die diese Spieler nicht hatten. Wichtig ist, dass wir eine verschworene Einheiten werden, wie auch in den letzten Jahren, dafür ist jeder einzelne Spieler und die Mannschaft verantwortlich, Ich-AG’s will ich hier nicht haben.

Wie ist der Stand bei den verletzten Spielern?

Thomas Gauch hat sich an der Schulter verletzt, die vor Jahren schon mal operiert wurde, letzte Saison war es die andere Schulter. Er fällt mindestens über Monate aus, alles andere bleibt abzuwarten. Von ihm habe ich mir insbesondere nach der starken zweiten Saisonhälfte in der letzten Saison, in dieser Saison einiges erhofft. Bei Yannis Walch (Gehirnerschütterung und Schädelprellung) und Veit Holzmann (Nackenprellung) gehe ich aktuell davon aus, dass sie wieder einsatzfähig sind.

Wer sind Ihre Favoriten?

Tilburg, Hannover Scorpions, Halle und Herne erwarte ich ganz oben.

Es war offensichtlich, dass Sie in letzter Zeit keine Fragen mehr zum Thema „Tilburg“ beantworten wollten, würden Sie uns sagen woran das liegt?

Ich habe wie viele andere auch, im Sinne meiner Position, zu diesem Thema nur Statements zu sportlichen Dingen, im Sinne des Sports und des deutschen Eishockeys, abgegeben. Bewusst gestreute Fake-News diesbezüglich von bestimmten Stellen, sind heutzutage nicht mehr einzufangen. Somit besteht dieses Thema für mich nicht mehr. Andere Zeiten andere Sitten, alles gut. Für meine private Glückseeligkeit spielte dieses Thema sowieso nie eine Rolle.

Haben Sie der Mannschaft eine Zielvorgabe gegeben?

Selbstverständlich erwarte ich von jedem Profi, dass er jedes Spiel unbedingt gewinnen will und Meister werden will. Die Zielvorgabe an die Mannschaft habe ich intern gegeben, die Umsetzung hängt auch immer von Faktoren ab, die man leider selber nicht beeinflussen kann und da muss man immer realistisch bleiben. Wir hoffen von Ausfällen verschont zu bleiben und wollen in die Play-Offs. Wichtig ist, dass jeder einzelne Spieler und die Mannschaft, immer alles gibt, was möglich ist.

Welche Ihrer Einzelspieler stehen besonders im Focus?

Torwart Cerveny zeigt in jungen Jahren schon extrem abgeklärte Leistungen, ihm sollte mittelfristig in höheren Ligen die Zukunft gehören. Verteidiger Marcel Pfänder müsste eigentlich schon DEL spielen, muss dafür aber dauerhaft professioneller werden. Mittelstürmer Aaron McLeod ist mein absoluter Wunschspieler auf der Import-Position. Außenstürmer Andre Gerartz ist ein Phänomen, der ist wie ein Phantom aber macht immer seine Tore, das ist Finalität, das ist das was zählt und das ist eine Kunst.

Welchen Wunsch haben Sie aktuell in Ihren Gedanken?

Ich wünsche mir dass die Unterstützung der Fans weiter so wächst wie in der unmittelbaren Vergangenheit und dass die Zuschauerzahlen und Sponsoren so wachsen, dass der Vorstand die Möglichkeit hat, finanzielle Mittel für die ein oder andere Verpflichtung frei zu geben, vorausgesetzt der Markt gibt dann Entsprechendes her.

Abschließend vielleicht Ihr Statement zu einem Spieler dessen Name immer wieder „rumgeistert“, Tyson Mulock?

Hier geistert ja immer einiges rum…..Tyson Mulock war Thema, weil zwei Sponsoren explizit Gelder für diesen Spieler geben wollten. Der Spieler und sein Agent haben von Beginn an ihre Untergrenze genannt. Ich war mit der Verpflichtung einverstanden, weil Tyson ein Profi ist und uns sportlich extrem geholfen hätte. Leider konnte seine finanzielle Untergrenze nicht aufgebracht werden.

Mit dem BAES-Businesspool in die Saison

Seit 4 Jahren unterstützt uns die Firma Baes im Bereich Microsponsoring - mit dem Moskitos Businesspool. Auch in der kommenden Saison wird BAES uns wieder tatkräftig zur Hand gehen. Unter Dem Link Sponsoren, gibt es eine eigene Kategorie für unsere Businesspool-Partner - dort habt Ihr eine genaue Übersicht, wer uns unterstützt.

Wenn Ihr selber Interresse habt, dem Businesspool beizutreten, könnt Ihr Euch unter folgender Adresse die Broschüre herunterladen -> https://www.moskitos-essen.de/images/business_pool_2018_19.pdf. In dieser findet Ihr Ansprechpartner, Leistungen und Informationen über den Businesspool.

Wir bedanken uns bei der Fa. Baes für die jahrelange und tolle Unterstützung!

Bausanierung Utz wird neuer Partner der Moskitos

Die Wohnbau Moskitos Essen gewinnen mit Bausanierung Utz einen weiteren starken Partner an Ihrer Seite. Bausanierung Utz ist ein mittelständiges Unternehmen, mit Sitz im Ruhrgebiet. Von kompletter Sanierung bis Anbau und Reparatur – immer der richtige Ansprechpartner für Sie. Ihr Vorteil: Alle Gewerke aus einer Hand – ein Ansprechpartner.

Warum sie Ihre Baumaßnahme in die Hände von Bausanierung Utz legen sollten:

  • Qualifizierte und gewerksübergreifende Beratung
  • Alles aus einer Hand - nur ein Ansprechpartner für alle Gewerke
  • Flexible Ausbaustufen nach Ihren Wünschen
  • Optimales Preis-Leistungsverhältnis
  • Saubere Baustellen
  • Zeitoptimierte Durchführung und termingerechte Fertigstellung
  • Ökologische und Wohngesunde Materialien

Auf der Webseite www.bausanierung-utz.de sehen sie alle Leistungen auf einen Blick, sowie die Referenzen.

Zur neuen Partnerschaft äußert sich Geschäftsführer David Utz: „Wir freuen uns, ein Teil des Essener Eishockeysports zu werden. Wir haben die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren genau verfolgt und sehen jetzt den richtigen Zeitpunkt als Partner einzusteigen. Wir sind gespannt auf eine tolle Saison mit den Moskitos“ Thomas Wilken, mitverantwortlich für den Bereich Marketing: „Natürlich sind wir stolz, wenn mittelständige Unternehmen unseren Verein unterstützen. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit Bausanierung Utz haben wir einen weiteren Partner gefunden, der uns auf diesem Weg begleitet – für das Essener Eishockey


Bausanierung Utz
Langenberger Str. 71b
42551 Velbert

Tel.: 02051 - 6057234
Fax: 02051 - 6057235
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Die Moskitos besiegen im letzten Test Höchstadt

Die Wohnbau Moskitos haben auch das letzte Testspiel gegen Höchstadt gewonnen. Nach langem Kampf waren die Essener am Ende mit 5:3 Sieger auf heimischem Eis. 

Bereits nach 22 Sekunden klingelte es im Kasten der Gäste, André Gerartz legt für Defender Leon Fern auf und der junge Verteidiger trifft zur Führung. Die Moskitos machen von Beginn an Druck und wollen das zweite Tor, doch auch die Gäste sind hellwach. Zunächst der Ausgleich, Mikesz trifft nach Vorarbeit von Aab und Vojcak. Doch die Moskitos wollen es wissen, McLeod nach Traumpass von Lennartsson an die Latte und dann doch die Führung. Einen Pass von Pfänder zu Gosdeck schließt Julian Airich zur erneuten Führung der Moskitos ab. Mit 2:1 geht es in die erste Pause.

Und Abschnitt 2 wird ein anderer, die Gäste stehen sehr robust, scheuen auch vor einen Körpereinsatz nicht zurück. So gibt es einige Situationen, mit denen Cheftrainer Frank Gentges nicht zufrieden ist. Nicht mit seinem Team, sondern eher ob der Strafen Ahnung der Referees. Seine Mannschaft macht das was sie kann, weiter Druck, doch wie schon so oft findet der Puck den Weg ins gegnerische Tor nicht. Zum Ende des Mittelabschnitts fand er dann doch den richtigen Weg, Stephan Kreuzmann schickt Julian Airich, der bedient Viktor Lennartsson und es steht 3:1. 

Der letzte Abschnitt wurde turbulent, zunächst zogen die Essener davon. Zunächst das vierte Tor der Moskitos durch Carsten Gosdeck, doch die Gäste ließen nicht locker. Kamen heran. Zunächst Nedved mit dem 4:2 und als die Gäste dann auch noch den Anschlusstreffer erzielen wird es eng für die Moskitos. Aaron McLeod macht am Ende den Unterschied, er guckt den Keeper der Gäste aus und setzt seinen Schuss in den Winkel.

Tore: 1:0 (0:22) Fern (Gerartz) 1:1 (4:37) Mikesz (Kreuzer, Aab) 2:1 (14:22) Airich (Pfänder, Gosdeck, PP1) 3:1 (37:41) Lennartsson (Kreuzmann, Airich, PP1) 4:1 (41:48) Gosdeck (Grünholz) 4:2 (42:09) Szwajda (Fröhlich) 4:3 (48:49) Nedved (Petrak) 5:3 (56:33) McLeod (Kreuzmann, Lennartsson) – Strafen: Essen: 6 – Höchstadt: 20 – Zuschauer: 689

Fotos: Sascha Lamozik

Die Moskitos gewinnen deutlich in Neuwied

Die Wohnbau Moskitos haben sich beim Testspiel zur Saisoneröffnung beim Klassentieferen EHC Neuwied nicht überraschen lassen und das Spiel am Ende mit 0:11 (0:3, 0:4, 0:4) gewonnen. Von Beginn an machte die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges im Neuwieder Icehouse deutlich, wer der Herr im Haus ist und ließ den heimischen Bären kaum eine Chance.

Valentin Pfeifer traf bereits in der 2. Minute, was den Wohnbau Moskitos zusätzliche Sicherheit gab. Ohne Thomas Gauch, der an einer Schulterverletzung laboriert und derzeit in Mannheim behandelt wird, drückten die Moskitos Neuwied direkt in die eigene Hälfte zurück. Apropos Thomas Gauch, der hoffnungsvolle Verteidiger wird wohl mindestens drei Wochen ausfallen und damit zum Saisonstart gegen Halle fehlen. Möglicherweise dauert der Ausfall sogar länger und da es seine zweite schwere Verletzung an der Schulter ist bleibt zu hoffen, dass der junge Verteidiger wieder ganz widerhergestellt werden kann.

In der 7. Spielminute dachte sich Veit Holzmann, er sollte einfach mal von der blauen Linie abziehen und prompt zappelte die Scheibe im Netz. Direkt im Anschluss hatte Lars Grözinger den Neuwieder Goalie bereits ausgespielt, scheiterte aber dann doch in letzter Minute. Besser machte es da André Gerartz, in doppelter Überzahl der Moskitos versenkte er die Scheibe zum dritten Treffer. Dass es zur ersten Pause „nur“ drei Tore geworden sind, verdankten die Bären ihrem Keeper, die Moskitos im Icehouse mit gutem, schnellem Spiel, hätten bereits zu diesem Zeitpunkt höher führen können.

Das besorgte dann Viktor Lennartsson im 2. Drittel, 25. Spielminute und der Schwede hielt einfach mal drauf. Und schon stand bei den Gästen die Vier auf der Anzeigetafel. In der 30. Spielminute tauschte Neuwied den Torhüter. Lars Grözinger interessierte das wenig, er nahm Maß und haute die Scheibe in den Winkel. Auch die Moskitos wechselten auf der Position zwischen den Pfosten, Patrick Cerveny hatte Feierabend und Christian Wendler kam ins Spiel. Und dann kam die 33. Spielminute, bereits zuvor hatte Carsten Gosdeck ein Knaller abgelassen, das Tor aber noch verfehlt. Dann in der 33. Minute zunächst eine tolle Kombination zwischen McLeod und Lennartsson, und der Dritte in diesem Sturmtrio, André Gerartz versenkte. Und dann durfte Carsten Gosdeck, noch in der gleichen Minute zappelte sein Schuss zum siebten Mal im Neuwieder Netz.

In den ersten Minuten des letzten Drittels ließen es die Wohnbau Moskitos etwas gemächlicher angehen, doch ab Minute 47 zogen die Cracks vom Westbahnhof noch einmal an. Zunächst Robin Slanina mit dem 0:8 und nur kurz darauf traf auch Aaron McLeod, das 0:9. Veit Holzmann machte es dann kurz vor dem Ende noch zweistellig, 0:10. Zwei Minuten vor dem Ende erzielte André Gerartz mit seinem dritten Tor des Abends noch das 0:11.

Tore: 0:1 (1:59) Pfeifer (Kreuzmann) 0:2 (6:56) Holzmann (Gosdeck) 0:3 (10:05) Gerartz (Kreuzmann, Lennartsson, PP2) 0:4 (24:21) Lennartsson (Gerartz, Fern) 0:5 (29:50) Grözinger 0:6 (32:01) Gerartz (Gosdeck, Fern) 0:7 (32:22) Gosdeck (Holzmann, Behrens) 0:8 (48:11) Slanina (Airich) 0:9 (49:53) McLeod (Gerartz, Lennartsson) 0:10 (56:41) Holzmann (Gosdeck, Frick) 0:11 (58:28) Gerartz (Frick) – Strafen: Neuwied: 8 + 10 Appelhans – Essen: 10 +10 Pfeifer – Schiedsrichter: Westrich, Sascha (Schwebius, Elia – Walther, David) – Zuschauer: 487

Fotos: Sascha Lamozik

Die letzten Testspiele stehen an

Auch am kommenden Wochenende kreuzen die Wohnbau Moskitos noch zwei Mal die Schläger, bevor es dann am Wochenende danach so richtig los geht. Am Freitag müssen die Jungs von Cheftrainer Gentges wieder in den Bus. Zur Saisoneröffnung gastieren die Wohnbau Moskitos im Neuwieder Icehouse (20 Uhr), wo es zum Spiel gegen den Regionalliga West Verein Bären Neuwied kommt. Am Sonntag sind die Moskitos dann noch einmal auf heimischem Eis, um 18:30 Uhr stehen die Alligators aus Höchstadt als Gegner in der Eishalle Essen-West. 

Mit den Neuwieder Bären verbindet die Moskitos ein langer Weg, teils gemeinsam, teils in unterschiedlichen Ligen, jedoch bargen die Spiele immer eine gewisse Rivalität zwischen beiden Vereinen. Bis vor zwei Jahren marschierten beide Vereine wieder einmal eine Zeitlang Seite an Seite durch den Ligenbetrieb und Neuwied hatte gegenüber den Moskitos die Nase leicht vorne. Doch es gab Turbulenzen in der Deichstadt, unter anderem drohte dem Icehouse das Aus und die Bären starteten in der Regionalliga durch. Bis ins Halbfinale ging es in der letzten Saison, wo die Bären dann an Herford scheiterten. Die Mannschaft, mit der die Bären eine weitere Saison in der Regionalliga-West antreten, ist besetzt mit teilweise langjährigen Regionalligaspielern, teilweise aber auch mit jungen, sehr talentierten Spielern. Die beiden Kontingentspieler kommen mit Martin Brabac aus Tschechien und mit Michael Jamieson aus den USA. Für das Team der Moskitos also keinesfalls eine Mannschaft, die man von vorneherein auf die leichte Schulter nehmen sollte. Im kleinen, engen Icehouse herrschte immer gute Stimmung bei den heimischen Fans und der alte Rivale wird sicherlich so einiges tun um den Oberligisten zu überraschen.

Mit den Höchstadt Alligators kommt ein Team an den Essener Westbahnhof, welches man hier im Ruhrgebiet noch nicht oft erlebt hat. Der Aufsteiger in die Oberliga Süd ist schon seit ein paar Jahren dabei, zu versuchen sich in der Oberliga zu etablieren. Verletzungen und andere Pechsträhnen haben die Gäste von Sonntag aber immer wieder zurückgeworfen. Nun wollen es die Alligators aber wissen und sich endgültig zu einem beständigen Teilnehmer in der Oberliga-Süd entwickeln. Der Kader der Alligators ist osteuropäisch geprägt, so einige Spieler haben tschechische Wurzeln, aber mittlerweile einen deutschen Pass. Mit Ondrej Nedved und Michal Petrák hat Coach Martin Ekrt dann auch seine beiden Kontingentspieler aus dem Nachbarland. Bekanntester Spieler im Team der Gäste dürfte jedoch Vitalij Aab sein. Der gebürtig aus Kasachstan stammende Stürmer hat neben der deutschen Nationalmannschaft auch in der DEL und DEL2 unter anderem für Nürnberg, Mannheim, Iserlohn, Hamburg und Bad Nauheim gespielt. Doch auch Ales Kreuzer, Jiri Mikesz und Jari Neugebauer sind in deutschen Vereinen bis hin zur DEL keine Unbekannten. Die Zuschauer dürfen sicher gespannt sein, wer sich da am Westbahnhof vorstellt und wie sich die Moskitos gegen dieses Team schlagen wird.

Foto: Sascha Lamozik

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