Moskitos unterliegen Hamburg nach schwacher Leistung 1:9

Nichts lief zusammen an diesem Sonntag Abend, nur eine kurze gute Phase zu Beginn des zweiten Drittels brachte etwas Hoffnung auf Seiten der Moskitos, doch diese war nur von kurzer Dauer. Am Ende wurde es deutlich: Der ESC unterlag den Crocodiles Hamburg mit 1:9.

Schon im ersten Abschnitt war Hamburg, das nur mit 13 Feldspielern angereist war, die bessere Mannschaft, konnte die Überlegenheit jedoch nur in einen Überzahltreffer zum 0:1 nach zwanzig Minuten ummünzen. Nach dem Ausgleich zum 1:1 im zweiten Drittel durch Grözinger gab es kurzzeitig Hoffnung, doch mit dem 1:2 der Hamburger brachen alle Dämme. Kein System, kein vernünftiges Aufbau- und Passspiel, damit verbunden kein Abwehrverhalten und keine Torgefährlichkeit führten zu weiteren Gegentreffern, so dass es nach zwei Dritteln 1:7 und am Ende des Spiels auch in dieser Höhe verdient 1:9 für die Gäste aus Hamburg stand.

Sicherlich wird es in der kommenden Woche viel zu besprechen geben, steht schon am Freitag das nächste Spiel in Hamburg an und am kommenden Sonntag, 2. Februar sind die Hannover Scorpions um 18:30 Uhr zu Gast am Essener Westbahnhof.

Das sagt Thomas Haver im Namen der Vereinsführung: „Keiner im Verein verschließt die Augen gegenüber der katastrophalen Leistung des gesamten Teams im Spiel gegen die Crocodiles. Natürlich müssen wir als Vereinsführung - genau wie jeder andere Fan auf den Tribünen auch - diese Klatsche erstmal verdauen. Die Analyse ist leider relativ einfach: Gepasst hat einfach nichts, es gab in mehr als einer Hinsicht gravierende Probleme. Deshalb sind wir aber auch nicht gewillt, dieses Desaster an Einzelnen festzumachen. Und zwar egal ob auf dem Eis oder hinter der Bande. Wir haben gestern ein kollektives Versagen erleben müssen. Das gilt es nun umgehend aufzuarbeiten, um bis zum Auswärtsspiel in Hamburg am Freitag gemeinsam mit allen Beteiligten dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Totalausfall nicht wiederholt.“

Drittel: 0:1, 1:6, 0:2
Tore: 0:1 Witala (2.), 1:1 Grözinger (26.), 1:2 Gerartz (28.), 1:3 Calovi (32.), 1:4 Gerartz (32.), 1:5 Lascheit (37.), 1:6 Witala (38.), 1:7 Zuravlev (39.), 1:8 Zuravlev (46.), 1:9 Saggau (47.)

Strafen: Essen 6 Minuten, Hamburg 4 Minuten
Zuschauer: 810

Foto: Uwe Schmitz

Wohnbau Moskitos brennen auf Heimduell mit Hamburg

Kleine Verschnaufpause für die Wohnbau Moskitos: Die Essener haben am Freitag spielfrei und sind erst am Sonntagabend wieder gefordert. Dann gastieren die Crocodiles Hamburg am Westbahnhof (18.30 Uhr, Eissporthalle West).

Nach den unterhaltsamen Duellen gegen den Spitzenreiter Tilburg Trappers (3:5) und seinen Verfolger Herner EV (6:8) am vergangenen Wochenende hat der ESC dann das nächste dicke Brett zu bohren: Hamburg steht nämlich hinter dem Top-Duo auf dem dritten Tabellenplatz.

60 Punkte haben die Crocodiles bereits auf dem Konto. Einen sicheren Platz in den Playoffs hat Hamburg aber noch nicht, denn ihr Vorsprung auf Rang sieben beträgt derzeit nur sechs Punkte - daher wird das Team von Coach Jacek Plachta sicherlich alles geben, um seine gute Ausgangsposition im Saisonendspurt nicht noch zu verspielen.

Ein spannendes Rennen um die K.o.-Plätze gibt es derzeit ebenfalls bei den Wohnbau Moskitos. Für den ESC gilt es in den noch ausstehenden elf Hauptrunden-Begegnungen, den zur Teilnahme an den Pre-Playoffs qualifizierenden zehnten Platz zu verteidigen. Zwei Punkte stehen die Essener vor den BlackDragons Erfurt, die am Wochenende zwei Partien absolvieren und somit vorerst vorbeiziehen könnten.

Während Hamburg mit dem ehemaligen Moskitos-Spieler Dominik Lascheit den aktuellen Topscorer (27 Tore, 34 Assists) der Oberliga Nord stellt, können die Moskitos am Sonntag voraussichtlich wieder auf ihren besten Torschützen Enrico Saccomani, der in Herne einen Puck ins Gesicht bekommen hatte, zählen. Der ebenfalls im Derby frühzeitig ausgeschiedene Fabio Frick hingegen wird wohl mit einer Handgelenksverletzung ausfallen, er wartet noch auf eine finale Diagnose. Außerdem muss der ESC wahrscheinlich auf Andre Huebscher (krank) verzichten. Kapitän Stephan Kreuzmann und Daniel Willaschek sind wieder fit.

Übrigens: Schon am Freitag in der kommenden Woche steigt das „Rückspiel“ gegen die Crocodiles in Hamburg.

Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Nachdem wir uns in der letzten Woche für zwei starke Leistungen gegen die Top-Teams der Liga leider nicht belohnen konnten, bin ich zuversichtlich, dass wir mit einem ähnlichen Auftritt gegen Hamburg punkten werden. Dafür dürfen wir die Hamburger Offensive aber nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wenn man ihren Stürmern zu viel Platz lässt, wird es sehr gefährlich. Wir haben eine starke Trainingswoche hinter uns, die Jungs sind sowohl stimmungstechnisch als auch sportlich gut drauf und brennen auf das Spiel am Sonntag.“

Charity-Day mit unverdienter 3:5-Niederlage gegen Tilburg

1158 Zuschauer waren gekommen, um neben dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Tilburg auch den ersten Teddy-Bear-Toss in der Essener Eishockeygeschichte und eine großen Tombola mit über 200 Preisen mitzuerleben.

Personell konnten die Moskitos auf U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und 5 weitere Förderlizenzspieler aus Düsseldorf zurückgreifen (Lorer, Volkmann, Stähle, Wächtershäuser und D.Bartuli), leider musste Kapitän Kreuzmann  verletzungsbedingt passen.

Das erste Drittel gehörte den Moskitos, die Trappers aus Tilburg fanden gar nicht ins Spiel, nur 2 Torschüsse für die Gäste zählte die Statistik. Die Folge des guten Spiels der Essener Mannschaft eine 2:0-Führung durch zwei schöne Tore von Saccomani in der 7. und 19.Minute (in Überzahl). Nach dem 1:0 (06:07) war es auch soweit und die fast 600 verkauften Stofftiere flogen auf die Eisfläche und das Spiel wurde erst nach Säuberung des Eises entsprechend fortgesetzt.

Das Tilburg zurück kommen würde, war jedem der Essener Anhänger klar und nach nur 13 Sekunden im zweiten Drittel gelang Verkiel das 2:1 und in der 29.Minute der Ausgleich zum 2:2 durch Bison. Leider rückte nun  Schiedsrichter Jansen in den Mittelpunkt des Geschehens und ahndete eine Aktion gegen Frick nicht, für den es mit dem Kopf in die Bande ging. Zajic schnappte sich Hofland und es entwickelte sich eine kleine Rauferei. Nur knapp zwei Minuten später wieder eine Provokation durch Verkiel und wieder ein Handgemenge mit Hoffmann, aus dem nicht nur beide mit dem gleichen Strafmaß hervorgingen, sondern Huebscher zusätzlich noch wegen  Meckerns mit vom Eis musste, nachdem er sich scheinbar über Worte des Unparteiischen gegen ihn aufgeregt hatte. Die numerische Überlegenheit konnte Tilburg nutzen und sogar durch einen Doppelschlag in Minute 35 und 36 mit 2:4 in Führung gehen. Die heimischen Anhänger machten ihre Unzufriedenheit gegenüber dem Unparteiischen deutlich, waren so die Moskitos doch nach der frühen Führung auf die Verliererstraße eingebogen. In der 39.Minute legte LeBlanc schön für Stähle auf, der Meierdres im Trapperstor überraschte und die Moskitos wieder auf 3:4 heranbrachte.

Die Hoffnung blieb für das letzte Drittel und man hatte das Gefühl, es könnte was gehen an diesem Abend. Aber letztendlich wollte die Scheibe trotz einiger guter Chancen durch Patocka, Huebscher und Hildebrand nicht mehr über die Linie und nach Herausnahme von Hane für einen sechsten Feldspieler noch einmal Konfusion vor dem Gästetor, diese können jedoch klären und M.Bruijsten im Gegenzug 31 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor zum  3:5-Endstand für Tilburg einnetzen. 

Beide Trainer sahen ein unterhaltsames Spiel, Essens Coach Suarez war verständlicherweise nicht zufrieden mit dem Ergebnis, jedoch mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft an diesem Abend aufgetreten war.

Tore:
(06:07) 1:0 Saccomani (Frick/Huebscher)
(18:28) 2:0 Saccomani (Huebscher/Grözinger)
(20:13) 2:1 Verkiel (Hermens/Bruijsten K.)
(28:01) 2:2 Bison (De Hondt/Stempher)
(34:55) 2:3 Bruijsten M. (Hofland/Stempher)
(35:05) 2:4 De Bonth (Loginov/Bruijsten K.)
(38:26) 3:4 Stähle (LeBlanc/Frick)
(59:29) 3:5 Bruijsten M. (Hofland/Stempher)

Strafen:
Essen 14 + 10 für Zajic und Hoffmann, Tilburg 12 + 10 Verkiel

Zuschauer:
1158

6:8 - Wohnbau Moskitos unterliegen HEV

Weitere Verletzte können die Wohnbau Moskitos derzeit nicht wirklich gebrauchen, doch vor und während des Derbys in Herne reduzierte sich der Kader der Essener weiter. Man konnte froh sein, dass vier DNL-Jungs aus Düsseldorf mit dabei  waren. Neben Pfeifer und Lehmann war Kreuzmann nicht dabei und auch Willaschek musste kurzfristig passen. So ging dem ESC in einem wilden Torspektakel am Ende die Puste aus. 6:8 mussten sich die Essener geschlagen geben.
 
Nach 1:40 Minuten sorgte der Herner Fominych dafür, dass nur noch drei Essener Verteidiger im Kader waren, er beförderte Frick nicht nur in die Bande, sondern anschließend auch ins Krankenhaus. Die Spieldauerstrafe gegen Fominych und damit verbundene fünfminütige Überzahl nutzten die Moskitos früh zu einem Tor durch McLeod und später bei vier gegen vier fiel das 0:2 durch Richter. Anschließend konnte erneut McLeod einen Schuss von Hildebrand abfälschen. So stand es nach dem ersten Drittel 3:0 für die Moskitos.
 
Im zweiten Drittel lief man nur noch hinterher und Herne konnte am Ende des Abschnitts mit 5:4 in Führung gehen bei einem Gegentreffer von Hildebrand. Zusätzlich bitter: Nach einem Schlagschuss mit Gesichtstreffer musste auch Saccomani ins Krankenhaus gebracht werden.
 
Im letzten Abschnitt fiel sehr schnell das 5:5 durch Patocka nach Vorlage von McLeod. Herne erzielte jedoch die Tore zum 6:5 und 7:5. Erneut Patocka brachte Essen noch einmal auf 7:6 heran. Doch gut eine Minute vor dem Ende die endgültige Entscheidung für Herne zum 8:6.
 
Nun gilt es schnellstmöglich die Verletzungen zu kurieren, damit man im letzten Viertel der Saison ein paar Punkte einfahren kann. Angesichts der Personalsituation scheint es wohl gar nicht so verkehrt, dass den Moskitos am kommenden  Wochenende nur eine Partie bevorsteht. Am Sonntag kommen die Crocodiles Hamburg an den Westbahnhof (18.30 Uhr).
 
Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Wir hatten heute eine super Möglichkeit, die für mich beste Mannschaft der Liga zu schlagen. Leider ist uns das nicht gelungen, sicherlich auch - und das soll keine Ausrede sein - aufgrund der vielen Ausfälle. Von der Mentalität her kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Wir müssen jetzt weitermachen. Wir glauben an uns, werden aber auch weiterhin keine Geschenke bekommen.“
 
Drittel:
0:3, 5:1, 3:2
 
Tore:
0:1(03:00) McLeod (Grözinger/Hoffmann), 0:2 (05:04) Richter (McLeod/Hildebrand),
0:3 (05:56) McLeod (Hildebrand/Richter), 1:3 (20:59) Asselin (Liesegang/Thielsch), 2:3
(22:58) Asselin (Liesegang/Ziolkowski), 2:4 (23:36) Hildebrand (Kraus/Bartuli), 3:4 (28:24)
Marsall (Liesegang/Ziolkowski), 4:4 (30:56) Calabrese Jr. (Bauermeister/Liesegang), 5:4
(39:45) Asselin (Penalty), 5:5 (41:31) Patocka (McLeod/Hildebrand), 6:5 (43:42) Thielsch
(Piskor), 7:5 (51:28) Thielsch (Marsall/Kasten), 7:6 (55:55) Patocka (McLeod/Hildebrand),
8:6 (58:49) Asselin (Marsall/Ziolkowski)
 
Strafen:
Herne 9 Minuten + Spieldauer (Fomynich), Essen 8 Minuten

Tilburg, Teddys, Tombola und Derby

Knüller-Wochenende für die Wohnbau Moskitos.

Für die Wohnbau Moskitos geht es am Wochenende gegen das Top-Duo der Oberliga Nord. Erst kommt Spitzenreiter Tilburg Trappers an den Westbahnhof (Freitag, 20 Uhr), am Sonntag ist der ESC dann im Derby beim Tabellenzweiten Herner EV (Sonntag, 18.30 Uhr) gefordert.

Wobei: Möglicherweise bekommen es die Moskitos auch in Herne mit dem Ersten zu tun. Nur einen Punkt steht der HEV derzeit hinter Tilburg, bei einem Sieg am Freitag und einem zeitgleichen Ausrutscher der Trappers könnte der Rivale vom Gysenberg das Kommando in der Tabelle übernehmen. Allerdings hat Tilburg zwei Partien weniger absolviert. So oder so - klar ist, dass den ESC im Derby eine äußerst schwere Aufgabe erwartet. Im vergangenen Aufeinandertreffen Ende November demonstrierte Herne seine Klasse und besiegte die Moskitos mit 9:3, und auch das erste Duell in der laufenden Saison entschied der HEV zu seinen Gunsten (4:1).

Das Paradestück der Herner ist sicherlich ihre Offensive: Mit 144 Toren stellt das von Danny Albrecht trainierte Team den besten Angriff der Liga. An mehr als einem Drittel davon war Nils Liesegang beteiligt, der mit zwölf Toren und 39 Vorlagen der Topscorer beim HEV ist. Sogar noch einen Punkt mehr hat Tilburgs gefährlichster Spieler auf dem Konto. Mitch Bruijsten traf 28 Mal und legte 24 weitere Tore auf. In den vergangenen Jahren konnten die Moskitos mehrfach für Überraschungen gegen den Serienmeister aus den Niederlanden sorgen. Das klappte in dieser Spielzeit mit eher ausbaufähiger Erfolgsquote. Beim 3:4, 3:6 und 4:7 hatten die Essener zwar immer das Nachsehen, waren aber nie chancenlos unterlegen und trugen jedes Mal zu einem unterhaltsamen Torfestival bei.

Spektakel wird es auch am Freitag in der Eissporthalle West geben - in jedem Fall abseits des sportlichen Geschehens. Mit Kaffee Express als Sponsor of the Day veranstalten die Moskitos nämlich eine große Charity-Aktion. Neben dem ersten Teddy Toss in der Geschichte des Westbahnhofs - 600 Stoffbären können am Freitag vor Ort erworben und dann beim ersten Tor für den ESC auf die Eisfläche geworfen werden - wird es eine große Tombola mit über 200 Preisen geben. Die Erlöse kommen sowohl der Aktion Lichtblicke e.V. als auch der Jugendabteilung der Moskitos zu Gute.

Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Wir treffen auf die beiden besten Teams der Liga. Vor allem in der Offensive sind Tilburg und Herne ungemein stark. Wir gehen mit Respekt, aber sicherlich ohne Angst in diese Spiele. Im Gegenteil: Wir freuen uns und wollen den Fans etwas bieten. Die Jungs haben eine gute Trainingswoche hinter sich, die Atmosphäre ist super. Und die letzten Siege haben uns wieder neues Selbstvertrauen geliehen. Das wollen wir am Wochenende unter Beweis stellen.“

Moskitos verschieben Jahreshauptversammlung

Die ursprünglich für Samstag, den 18.01.2020 geplante Jahreshauptversammlung des ESC Moskitos e.V. muss nach Auskunft der Vereinsführung um zwei Wochen verschoben werden. Grund dafür sind rechtliche Bedenken gegen Formalia bei der Einberufung, die an den Verein herangetragen wurden.

Aus dem Vereinsumfeld gab es in der zurückliegenden Woche einen Einspruch gegen das Einladungsschreiben. Da der amtierende Schatzmeister Ismail Tekin seinerzeit aus Termingründen nicht anwesend sein konnte, wurde die Einladung nur vom derzeitigen 1. Vorsitzenden Torsten Schumacher unterzeichnet.

Nach Rücksprache mit dem Vereinsanwalt wurden die juristischen Bedenken gegenüber diesem Vorgehen bestätigt. Gerichte, die sich in der Vergangenheit in vergleichbaren Fällen bei anderen Vereinen mit diesem Problem auseinandersetzen mussten, gelangten zu unterschiedlichen Urteilen. Einen echten Präzedenzfall gibt es offenbar nicht.

Für die Vereinsführung äußerte sich der designierte Vorstand Thomas Haver: „Wir bedauern diese kurzfristige Verschiebung zutiefst, wollen uns aber gerade im Hinblick auf den Neuanfang im Verein nicht mit dem Risiko einer Anfechtung der Ergebnisse der Hauptversammlung und insbesondere der Wahlergebnisse belasten.“

Der Termin für die Jahreshauptversammlung wurde nunmehr auf den 2. Februar 2020 festgelegt, die den juristischen Vorgaben folgende formelle Einladung wird umgehend an die Mitglieder des Vereins versandt werden.

Moskitos klettern mit 4:1-Erfolg über Krefeld auf Rang neun

Wieder mit Lars Grözinger, aber noch ohne Florian Kraus, konnten die Moskitos gestern in das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Krefelder EV 81 starten. Krefeld konnte zuletzt Erfurt daheim besiegen und auch gegen die Hannover Scorpions für eine Überraschung sorgen. Man war also gewarnt, startete konzentriert in die Partie und legte so den Grundstein für den späteren 4:1-Sieg.

In der elften Minute das 1:0 für die Moskitos. McLeod hatte LeBlanc freigespielt, der legte vor dem Tor schön quer auf Saccomani, dieser erzielte die Führung für Essen. Im zweiten Abschnitt kam Krefeld in der 24. Minute zum 1:1-Ausgleich. Gut  eine Minute später jedoch die erneute Führung zum 2:1 für die Moskitos, als McLeod aus spitzem Winkel den Puck unter die Latte lupfte.

Nun die Moskitos mit einer starken Phase, aber Richter verlor in der 36. Minute an der blauen Linie den Puck und LeBlanc konnte den Konter nur regelwidrig stoppen, so dass es Penalty für Krefeld gab. Wie schon in Hannover konnte die gegnerische Mannschaft diesen nicht verwandeln. Frensel parierte gegen Dreschmann und es blieb bei der knappen Führung für Essen.

Noch in der gleichen Minute das 3:1 für die Moskitos, als Zajic auf Vorlage von Lamers den Puck vor das Tor spielte, Holzmann einfach mal den Schläger in den Pass hinein hielt und Staudt im Krefelder Tor erneut keine Chance ließ. In Minute 49 die Entscheidung für die Moskitos. Willaschek und Kreuzmann legten für Patocka auf und dieser traf mit einem schönen Rückhandlupfer zum 4:1 für Essen, was auch gleichzeitig den Endstand der Partie bedeutete. Nach dem Spiel wurden noch Bappert
bei Krefeld und Lamers bei Essen als beste Spieler ihres Teams gewählt.

Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Ich habe ein gutes Spiel gesehen. Manchmal wollten es die Jungs etwas zu schön spielen, aber im Endeffekt haben wir den richtigen Weg gefunden. Positiv hervorheben möchte ich heute Peter LeBlanc. Er gibt sich wirklich Mühe und macht in der letzten Zeit sehr viele kleine Dinge richtig, die uns helfen. So wie bei seiner Vorlage zum ersten Tor. Jetzt müssen wir weitermachen.“

Der Kampf um den Einzug in die Pre-Play-Offs verspricht in den letzten 13 Spielen der Saison sehr spannend zu werden, trennen die drei Konkurrenten um die begehrten zwei Plätze derzeit nur drei Punkte.

Drittel: 1:0, 2:1, 1:0

Tore: (10:26) 1:0 Saccomani (LeBlanc/McLeod), (23:21) 1:1 Bappert (Stöhr/Kovacs),
(24:29) 2:1 McLeod (Hildebrand/Richter), (35:58) 3:1 Holzmann (Zajic/Lamers), (48:30) 4:1
Patocka (Willaschek/Kraus)

Strafen: Essen 8 Minuten, Krefeld 8 Minuten

Zuschauer: 847

Moskitos werden in Hannover für fahriges Powerplay bestraft

Leider musste man wieder auf vier Spieler verzichten, Kraus konnte durch eine Entzündung immer noch nicht spielen und Grözinger mit Rückenbeschwerden nicht auflaufen. Huebscher und Saccomani waren angeschlagen dabei. Am Ende  unterlagen die Moskitos mit 2:4 bei den Hannover Indians.

Man startete mit Kevin Beech im Tor und gut in die Partie und wehrte die ersten Angriffswellen der Hausherren erfolgreich ab. Die erste Strafe gegen Zajic nutzten nicht die Hausherren, sondern die Moskitos zur 1:0-Führung. Patocka hinter dem Tor legte für Saccomani auf, der Lehr im Hannoveraner Kasten überwinden konnte. Bosas konnte in der 15. Minute aus der Halbdistanz zum 1:1 ausgleichen, doch eine Überzahlmöglichkeit für Essen führte in der 17. Minute zum 2:1 für die Moskitos.
Hildebrand schoss von der Seite Torwart Lehr an und Patocka beförderte den Puck irgendwie ins gegnerische Tor. So wurden auch erstmalig die Seiten gewechselt.

Im zweiten Drittel offenbarte sich nun das Manko des heutigen Tages; das Überzahlspiel. Dreimal hintereinander hatte man die Gelegenheit, für jeweils zwei Minuten mit einem Spieler mehr zum Torerfolg zu kommen, doch keine der Gelegenheiten wurde genutzt. Insgesamt gelangen den Moskitos im gesamten Spiel nur zwölf gezählte Torschüsse, was angesichts von sechs ungenutzten Überzahlmöglichkeiten viel zu wenig war. Hannover blieb dadurch im Spiel und konnte seinerseits gegen Ende des 2. Drittels in der 38. und 40. Minute zwei Überzahlspiele durch Weyrauch und Bosas zur eigenen 3:2-Führung nutzen. Das Spiel nun gedreht und es ging in die 2. Drittelpause.

Im letzten Abschnitt startete Essen mit einer Überzahl, aber wie zuvor beschrieben, leider auch hier ohne Erfolg. So richtig fand man auch nicht mehr ins Spiel zurück, Hannover kontrollierte die Partie und man hoffe zwar aus Essener Sicht noch auf eine gute Gelegenheit auf den Ausgleich, doch in der 53. Minute war es erneut Bosas mit seinem dritten Tor, der die endgültige Entscheidung zum 4:2 für die Indians besorgte. Die letzten Minuten vergingen ohne nennenswerte Aktionen und so musste das Team von Coach Suarez die Heimreise ohne etwas zählbares im Gepäck antreten.

Nächstes Heimspiel ist am heutigen Sonntag gegen den Krefelder EV 81 mit Beginn um 18:30 Uhr am Essener Westbahnhof. Letztmalig gilt hier die Rabattaktion für Dauerkartenbesitzer von RWE.

Drittel: 1:2, 2:0, 1:0

Tore: (09:18) 0:1 Saccomani (Patocka/Frick), (14:28) 1:1 Bosas (Niddery/Weyrauch),
(16:50) 1:2 Patocka (Hildebrand/McLeod), (37:01) 2:2 Weyrauch (Bosas/Niddery), (39:10)
3:2 Bosas (Bacek/Pohanka), (52:29) 4:2 Bosas (Niddery/Weyrauch)

Strafen: Hannover 14 Minuten, Essen 10 Minuten

Zuschauer: 3014

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