Moskitos mit Arbeitssieg gegen Erfurt

Die Wohnbau Moskitos haben das Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt mit 5:1 gewonnen. Am Ende war es zwar ein Arbeitssieg, aber ein hochverdienter Sieg war es allemal. 

Im 1. Drittel gestaltete sich die Begegnung ein wenig zäh. Beide Teams hatten ihre Chancen, bei den Moskitos stand jedoch mit Patrik Cerveny ein Torhüter zwischen den Pfosten, der stets Herr der Lage war. Doch auch die Wohnbau Moskitos bissen sich ein ums andere Mal an Philip Lehr im Tor der Gäste die Zähne aus. Julian Airich, Lars Grözinger, Moritz Israel, sie alle hatten ihre Chancen, doch in den ersten zwanzig Minuten gab es keinen Torjubel am Essener Westbahnhof.

Das wurde im 2. Abschnitt schlagartig anders. Zwar mussten dich die 911 Zuschauer auch hier noch ein wenig gedulden, doch dann legten die Moskitos los. Zunächst traf Aaron McLeod zur Essener Führung, 53 Sekunden später war es dann Moritz Israel, der auf 2:0 erhöhte. Und weil die Fans gerade in Feierstimmung waren wollte sich auch André Gerartz nicht lumpen lassen. 36 Sekunden nach dem Tor von Moritz Israel stand es 3:0 für die Wohnbau Moskitos. Der Gegentreffer von Oliver Kämmerer kurz vor der zweiten Pause fiel da wenig ins Gewicht.

In den letzten zwanzig Minuten spielten die Wohnbau Moskitos das Spiel am Ende gekonnt und abgeklärt zu Ende, ohne noch große Probleme zu bekommen. In der 53. Spielminute traf Aaron McLeod zum zweiten Mal an diesem Abend und das in Überzahl. Spätestens mit diesem Treffer zum 4:1 war das Spiel endgültig zugunsten der Moskitos gelaufen. Eine offizielle Schussstatistik von 44 zu 20 Schüssen sagt über das komplette Spiel schon sehr viel aus. Auch André Gerartz durfte dann noch einmal und markierte in der 58. Spielminute den 5:1 Endstand.

Tore: 1:0 (33:06) McLeod (Gerartz, Fern) 2:0 (33:59) Israel (Grözinger, Pfänder) 3:0 (34:35) Gerartz (McLeod, Miglio) 3:1 (39:47) Kämmerer (Vazan, Schümann) 4:1 (52:48) McLeod (Israel, Pfänder, PP1) 5:1 (57:28) Gerartz (Miglio) – Strafen: Essen: 8 plus 10 Miglio – Erfurt: 14 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (D. Kiefer – C. Solbach) – Zuschauer: 911

Fotos: Sascha Lamozik - Uwe Schmitz

Knappe Niederlage in Leipzig

Wieder standen die Cracks von Cheftrainer Frank Gentges am Ende ohne Punkte da. Im Leipziger Kohlrabizirkus konnten die Stechmücken auch mit Moritz Israel und Nicolas Strodel nicht punkten.

Dabei sah es gar nicht so schlecht aus. Zwar gingen die Leipziger durch Velecky in Führung, doch quasi im Gegenzug traf Arthur Lemmer zum Ausgleich für die Moskitos. Ausgeglichen dann auch das zweite Drittel. Die Essener konnten zunächst durch ein Überzahltor von Aaron McLeod in Führung gehen. Doch auch hier praktisch im Gegenzug der Ausgleich der Leipziger, wieder war es Michal Velecky.

Turbulent wurde es dann im letzten Abschnitt. Wieder gingen die Moskitos in Führung, Nicholas Miglio schloss eine Vorarbeit von Lars Grözinger und Aaron McLeod zum erneuten Führungstreffer ab. Doch Leipzig schlug zurück, der Ausgleich durch erneut Michal Velecky und knapp eine Minute später die Führung durch Florian Eichelkraut. Der Kapitän der Icefighters traf dann auch noch einmal zum fünften Leipziger Treffer, bevor Nicholas Miglio neun Sekunden vor dem Ende einen weiteren Treffer beisteuern konnte.

Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, sehr kampfbetont und laufintensiv. Im Endeffekt haben wir das Spiel durch zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und drei dummen Strafminuten im letzten Drittel verloren. Die Niederlagen rauben natürlich Selbstvertrauen, somit fehlt zurzeit jegliche Selbstverständlichkeit in unserem Spiel. Aus den nächsten vier Spielen brauchen wir jetzt mindestens 9 Punkte. Carsten Gosdeck haben wir nach dem Spiel aus dem Krankenhaus abgeholt, unsere Ärzte müssen jetzt entscheiden wir schwer seine Verletzung ist."

Tore: 1:0 (15:53) Velecky (Paavilainen, Warttig) 1:1 (16:07) Lemmer (Strodel, Richter) 1:2 (28:43) McLeod (Pfänder, Miglio, PP1) 2:2 29:21) Velecky (Paavilainen, Lilik) 2:3 (43:09) Miglio (McLeod, Grözinger) 3:3 (47:22) Velecky (Paavilainen, Warttig) 4:3 (48:24) Eichelkraut (Schneider, Hildebrand) 5:3 (54:23) Eichelkraut (Velecky, Paavilainen) 5:4 (59:51) Miglio (Kreuzmann, Richter) – Strafen: Leipzig: 8 plus 5 plus 20 Virch – Essen: 12 – Schiedsrichter: Noeller, Goran (L. Stöber – R. Belitz) – Zuschauer: 1.320

Foto: Moskitos Essen

Moskitos in Leipzig und gegen Erfurt

Für die Wohnbau Moskitos wird das kommende Wochenende wieder einmal eines, wo alles passieren kann. Denn mit den Spielen in Leipzig (Freitag, 20 Uhr – Kohlrabizirkus) und am kommenden Sonntag gegen Erfurt (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) haben die Wohnbau Moskitos zwei Aufgaben vor der Brust, die von der reinen Papierform machbar sind. Doch dass das ganz anders aussehen kann, zeigte vor allem die erste Runde gegen diese beiden Vereine. Im Oktober letzten Jahres gab es in Leipzig eine knappe 5:4 Niederlage und zwei Tage später gewannen die Erfurter zu allem Überfluss auch noch mit 6:3 am Essener Westbahnhof. In der 2. Runde machten die Moskitos zwar kurzen Prozess mit Leipzig, schlugen die Icefighters klar mit 6:0, aber in Erfurt taten sich Gosdeck und Co. dann schwer und siegten knapp 3:2 im Penaltyschiessen. 

Das Team der Icefighters kommt in dieser Saison nicht so gut in Tritt wie in den letzten Spielzeiten. Liegt es vielleicht daran, dass man das kleine, enge Zelt in Taucha gegen eine schöne Halle eingetauscht hat? Wahrscheinlich eher nicht, das wird sicherlich nicht der Grund sein. Die Leipziger sind mit drei Niederlagen schlecht in die Saison gestartet, danach fing sich das Team von Sven Gerike so langsam. Einige Spiele gewann man, doch auch weitere Niederlagen folgten, so dass man nicht recht aus dem Tabellenkeller kam. Als die Icefighters dann über den Monatswechsel Oktober/November vier Siege in Folge feiern durften, schien man die schlechte Zeit abgeschüttelt zu haben. Doch der Rückschlag kam, nur ein gewonnenes Spiel aus den nächsten sechs Begegnungen warf die Leipziger wieder völlig zurück. Im Dezember schien dann wieder die Sonne über dem Kohlrabizirkus, fünf Siege in Folge um direkt im Anschluss fünf Niederlagen in Folge zu kassieren. Zu unbeständig also das Team von Cheftrainer Sven Gerike, was sicherlich auch ein wenig der geringen Kadertiefe geschuldet ist. In der internen Scorerwertung bei den Icefighters sind die üblichen Verdächtigen vorne zu finden. Allen voran der ehemalige Moskito Michal Velecky mit 18 Toren und 23 Assists. Paavilainen, Eichelkraut, Berger, Hildebrand. Bester Verteidiger ist Patrick Raaf-Effertz, der ja in Essen auch kein Unbekannter ist.

Am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) kommt dann ein in dieser Saison unbequemer Gegner für die Moskitos. Die Black Dragons sind seit Wochen vor Braunlage und Berlin auf dem drittletzten Tabellenplatz wie festgenagelt. Den Thüringern geht nicht mal unbedingt die Tiefe im Kader ab, aber die Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf sind eher bescheiden. Zwar konnten die Erfurter in den letzten Spielen immer mal punkten, doch die Schlagdistanz zu den Leipzigern auf dem 10. Tabellenplatz beträgt aktuell satte 12 Punkte. Das wird sicherlich schwierig im Laufe der restlichen Saison noch aufzuholen. Dass die Moskitos den Gegner nicht unterschätzen dürfen, haben beide bisherigen Begegnungen gezeigt. Vor allem am Westbahnhof trauten die Essener Fans ihren Augen nicht, als Erfurt am Ende beim 6:3 die Punkte mitnahm. Einen absoluten Topscorer sucht man im Team der Erfurter vergebens. Die meisten Tore haben Michal Vazan und Reto Schüpping erzielt. Danach kommt schon ein Verteidiger mit 10 Treffern, doch es gibt bei den Gästen genügend Spieler, die alle schon getroffen und vorbereitet haben. Christoph Ziolkowski, der im ersten Spiel der Black Dragons am Westbahnhof ein sehr gutes Spiel machte, muss sicherlich auch am kommenden Sonntag nicht zusätzlich motiviert werden.

Und so sollten die Moskitos nach dem letzten Wochenende ohne Punkte mit mehr Konzentration und Motivation zur Sache gehen. Am kommenden Wochenende darf es da schon wieder etwas mehr Erfolg sein. Unterdessen hat Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges aus Neuigkeiten aus dem Team: "Stand jetzt wird Moritz Israel am Wochenende spielberechtigt sein und Nico Strodel ist diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen. Es bleibt abzuwarten wie der Spieler sich fühlt und ob die Ärzte grünes Licht geben. Somit würden wir seit sechs Wochen zum ersten Mal drei Sturmreihen mit etatmäßigen Stürmern voll bekommen."

Foto: Vom Spiel am 21.10.2018 am Westbahnhof, Fotograf: Uwe Schmitz

Moskitos treffen einfach das Tor nicht mehr

Am Ende standen die Cracks von Westbahnhof, wie schon am Freitag in Duisburg, mit leeren Händen da. Die Gäste vom Pferdeturm hatten ihr Tor geschickt verteidigt und die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges hatte es nicht geschafft, trotz mehr Schüssen, Tore zu erzielen.

Wie schon in den letzten Spielen tasteten sich beide Teams erst einmal ab, keiner wollte den ersten Fehler machen, beide fingen ein wenig nervös an. Die Moskitos versuchten, die Niederlage vom Freitag wettzumachen, erspielten sich einige Chancen, scheiterten jedoch stets am Torhüter der Indians, Kevin Beech. Arbeitslos war Patrik Cerveny im Tor der Wohnbau Moskitos jedoch auch nicht, auch er musste ständig aufpassen, dass nicht doch einer der Vorstöße der Gäste den Weg auf sein Tor fand. Denn die Gäste spielten das clever, das eigene Tor sichern und abwarten auf die Gelegenheit. In der 6. Spielminute traf die erste Strafzeit direkt Nicholas Miglio für 2 + 2 Minuten nach einem hohen Stock gegen Branislav Pohanka. Die ersten beiden Strafminuten überstanden die Moskitos, doch dann nahte Unheil. Robert Peleikis zog von der blauen Linie ab und Lukas Valasek hielt den Schläger rein, Patrik Cerveny musste zum ersten Mal hinter sich greifen. Die Moskitos hatten im 1. Drittel mehr Schüsse auf des Gegners Tor, doch sie brachten die Scheibe auch in den verbleibenden Minuten nicht mehr im Tor der Indians unter, so dass es mit der hauchdünnen Gästeführung in die erste Pause ging.

Recht ausgeglichen verlief zunächst das Mitteldrittel. Beide Teams hatten ihre Chancen, beide Abwehrreihen machten ihren Job und beide Torhüter hielten ihren Kasten sauber. Dann musste Carsten Gosdeck auf die Strafbank und die Indians kamen recht schnell in die Aufstellung. Zunächst konnten die Moskitos noch die Angriffe der Gäste abwehren, als dann aber Thomas Ziolkowski von der blauen Linie schoss, hatte Patrik Cerveny so seine Probleme. Er konnte den Schuss nicht fangen, Brent Norris reagierte am schnellsten und schoss die Scheibe am Essener Torhüter vorbei zum 0:2. Auch nach der Hälfte des Spiels hatten die Moskitos zwar mehr Schüsse auf Beech gebracht, die Tore hatten die Gäste geschossen. In der 36. Und 37. Spielminute hatten die Moskitos die große Chance in doppelter Überzahl den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch auch das Überzahlspiel wollte an diesem Abend nicht funktionieren, mit 0:2 ging es in die letzte Pause.

16 zu 5 Schüsse brachten Miglio, McLeod und Co. alleine in den letzten zwanzig Minuten auf das Tor von Kevin Beech, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Chefcoach Frank Gentges seine Auszeit und Cerveny vom Eis. Das Tor der Gäste war wie vernagelt, die Indians verteidigten mit Mann und Maus und es fand sich keine Lücke um den Puck doch noch ins Tor zu bringen. Veit Holzmann hatte die Chance aus kurzer Distanz und aus spitzem Winkel, aber es gab keine Lücke. So ging auch das zweite Spiel des Wochenendes an den Gegner.

Chefcoach Frank Gentges sagte in der Pressekonferenz: „Das Spiel ist schnell erzählt, die gleiche Platte wie am Freitag in Duisburg. Wir kriegen zwei Unterzahltore, obwohl wir normal stark in Unterzahl sind. Dann haben wir 51 zu 26 Schüsse für uns und machen da gar keinen Treffer. Hannover hat es sehr gut gemacht, sehr gut vor dem Tor gespielt, hart gespielt, alles weggenommen vor dem Tor. Wir haben alles gegeben heute, aber zurzeit haben wir diesen Lauf nicht.“

Tore: 0:1 (7:55) Valasek (Peleikis, Hein, PP1) 0:2 (29:11) Norris (Ziolkowski, PP1) – Strafen: Essen: 10 plus je 10 Kreuzmann und Holzmann – Indians: 8 plus je 10 Pohanka und Knaub – Schiedsrichter: Neutzer, Nikolas (J. Dietrich – P. Siebel) – Zuschauer: 1.241

Fotos: Sascha Lamozik und Uwe Schmitz

„Alles ins nächste Spiel investieren“

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges war nach der zweiten Derbyniederlage in Folge etwas angefressen. Er haderte nicht nur in der Pressekonferenz damit, dass sein Team am Ende zu wenig aus den vorhandenen Chancen gemacht hatte. Vor allem im 2. Drittel hätte man in Führung gehen müssen. Am Ende fiel die 1:4 Niederlage in der Kenston Arena sicherlich etwas zu hoch aus, was auch Reemt Pyka, der Duisburger Chefcoach angab. Wehrmutstropfen vor dem wichtigen Spiel am Sonntag um 18:30 Uhr gegen die Hannover Indians, Fabio Frick zog sich gegen Duisburg eine Gehirnerschütterung zu und wird zunächst ausfallen. 

Am Sonntag geht es dann um Platz drei in der Tabelle, hier gilt es noch einmal alle Kräfte des Wochenendes zu mobilisieren und auch für die Zuschauer noch einmal alles zu geben. Davon ist auch Frank Gentges in seinem Statement nach dem Spiel in Duisburg überzeugt: "Wer so ein Übergewicht an Chancen nicht nutzen kann, kann trotz Überlegenheit auch kein Spiel gewinnen. Aktuell haben wir einen schweren Stand, die negativen Punkte sind unübersichtlich, um diese abzustellen bedarf es aber nicht nur diese immer wieder anzusprechen, damit ist es nicht getan. Der nächste Ausfall von Fabio Frick (Gehirnerschütterung) macht auch die Personalsituation nicht besser. Wir müssen jetzt alles ins nächste Spiel investieren.“

Foto: Sascha Lamozik - FEE

Moskitos im Fuchsbau unterlegen.

Die Wohnbau Moskitos mussten in Duisburg mit 1:4 die zweite Derbyniederlage in Folge einstecken. Gleichzeitig war es die erste Saisonniederlage gegen die Nachbarn. Alles in Allem war die Niederlage nicht unverdient, fiel allerdings ein wenig zu hoch aus. 

Beide Teams belauerten sich in den ersten Minuten. Die Füchse wollten nach zwei Niederlagen gegen die Wohnbau Moskitos nicht direkt wieder ins offene Messer laufen und die Moskitos wollten nach der Niederlage in Herne kontrolliert in die Begegnung starten. Das erste Tor erzielte der Fuchs, nach einer Hereingabe von der Seite wurde der Puck unglücklich für Patrik Cerveny ins Tor abgefälscht. Die Moskitos wurden stärker und setzten das Tor von Sebastian Staudt einige Male unter Druck. Allerdings musste die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges auch immer wieder auf die Herren Huebscher, Verelst und Pisarik aufpassen, die zwischendurch brandgefährlich vor Cerveny auftauchten. Die beste Chance der Moskitos im 1. Drittel hatte wohl Carsten Gosdeck, der einen schönen Pass von Julian Airich abschloss, aber Staudt war auf dem Posten. Mit der knappen Führung gingen beide Mannschaften in die erste Pause.

Im 2. Drittel legten die Moskitos, die so gerade drei komplette Blöcke aufs Eis brachten, noch einmal zu. Die Hausherren blieben zwar weiterhin sehr gefährlich, aber alles was auf das Tor von Patrik Cerveny kam, war seine Beute. Auf der anderen Seite hatten Miglio, McLeod und Grözinger, auch Julian Airich die Chancen, doch die Scheibe wollte nicht rein. Auch Sebastian Staudt hatte wieder einmal einen seiner besten Tage erwischt und machte die Chancen, die auf sein Tor kamen, zunichte. Zwei Überzahlspiele, Spelleken und Hofland mussten auf die Strafbank, ließen die Moskitos ebenfalls ungenutzt und so hatte die knappe Führung auch in der zweiten Pause Bestand. 

Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlage, denn die Füchse zogen auf 2:0 davon. Huebscher und Verelst fanden Alexander Eckl und die Füchse gingen mit 2:0 in Führung. Die Moskitos spielten weiter geduldig auf das Tor von Sebastian Staudt, doch der Ex-Essener war zunächst nicht zu bezwingen. Erst in der 48. Spielminute musste Staudt zum ersten Mal hinter sich greifen. Marcel Pfänder hatte Julian Airich gefunden, der bediente Veit Holzmann und der Anschlusstreffer war gefallen. Die Moskitos rannten weiter an, fanden aber kein Mittel gegen disziplinierte Duisburger, mit einem sehr gut aufgelegten Staudt. So kam es, wie es kommen musste, 59. Spielminute, die Moskitos verloren im Duisburger Drittel die Scheibe und Pisarik ließ sich nicht zwei Mal bitten. Als Chefcoach Frank Gentges dann noch Patrik Cerveny zugunsten eines sechsten Feldspielers opferte, war es erneut Pisarik, der mit einem Empty Net Goal den Endstand herstellte.

Tore: 1:0 (4:22) Tegkaev (Verelst, Huescher) 2:0 (41:47) Eckl (Verelst, Huebscher) 2:1 (47:38) Holzmann (Airich, Pfänder) 3:1 (58:51) Pisarik (Hofland, Deeg) 4:1 (59:59) Pisarik (Hofland, Cespiva, ENG) – Strafen: Duisburg: 10 – Essen: 6 – Schiedsrichter: Berger, Eugen (M. Schrörs – D. Todam) – Zuschauer: 1.834

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Das zweite Derby und der direkte Tabellennachbar

Mit dem Spiel am kommenden Freitag um 19:30 Uhr im Sportpark Wedau in Duisburg, kommt es innerhalb weniger Tage zum zweiten Derby für die Wohnbau Moskitos. Am kommenden Sonntag gibt sich dann der aktuelle Tabellendritte, die Hannover Indians, um 18:30 Uhr in der Eishalle Essen-West die Ehre. Damit kommt es wieder zu zwei eminent wichtigen Begegnungen für die Wohnbau Moskitos im Kampf um einen der vorderen Plätze. 

Der Nachbar von der Wedau hat eine sehr wechselvolle Saison gespielt, zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt. Denkbar schlecht in die Saison gestartet, ging es dann für den EV Duisburg stets auf und ab mit den Ergebnissen. Oft folgte einem Sieg direkt wieder eine Niederlage und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Füchse lediglich auf dem zehnten Tabellenplatz zu finden sind, allerdings punktgleich mit dem Leipziger Icefightern. Vermutlich hat man sich das in Duisburg auch etwas anders vorgestellt und man hat mit Diego Hofland einen DEL und DEL2 erfahrenen Stürmer nachverpflichtet. An dem Wellental der Ergebnisse hat das bisher nicht viel geändert und das Team um den ehemaligen Moskitos Torhüter Sebastian Staudt kommt einfach nicht vom 10. Tabellenplatz weg. Die Moskitos tun allerdings gut daran die Füchse auf heimischem Eis nicht zu unterschätzen, denn mit Pisarik haben die Duisburger schon einen guten Torjäger in den eigenen Reihen. Überhaupt, die Füchse haben einige brandgefährliche Stürmer in ihren Reihen. Neben Pisarik sind hier sicher noch Tegkaev, Verelst und Deeg zu nennen. Auch André Huebscher und Diego Hofland wissen wo des Gegners Tor steht und mit Lasse Uusivirta haben die Duisburger einen starken Verteidiger an die Wedau lotsen können. Nachdem das Derby in Herne nur bedingt erfolgreich war, wird die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges sicherlich alles in die Waagschale werfen um erfolgreich Duisburger Eis zu verlassen. 

Eine Hiobsbotschaft traf unseren Verteidiger Thomas Richter. Wie am gestrigen Dienstag bekannt wurde, wird Verteidiger Thomas Richter auf Grund eines Todesfalls in der Familie gegen Duisburg höchstwahrscheinlich nicht spielen. Er reist Donnerstag zur Beerdigung nach Garmisch. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Das ist für uns ein herber Verlust, aber so etwas hat absoluten Vorrang." 

Und am Sonntag kommt der direkte Tabellennachbar, die Hannover Indians an den Westbahnhof. Das Team vom Pferdeturm ist immer schon ein ganz schwerer Brocken gewesen, so auch in den beiden bisherigen Saisonspielen der Moskitos. Im ersten Spiel am Westbahnhof siegten die Moskitos ganz knapp in der Overtime mit 6:5. Das Rückspiel am Pferdeturm ging dann recht glatt mit 1:4 verloren, so dass man durchaus sagen kann, die Moskitos haben noch eine Rechnung offen mit den Indianern. Einem Team, das sehr viel mehr Tiefe im Kader hat, nicht zu Unrecht ganz oben mitspielt. Brent Norris, Andreas Morczinietz, Branislav Pohanka, Roman Pfennings, Igor Bacek und auch Robby Hein, sie alle wissen wie man einen gegnerischen Torhüter überwindet. Auch wenn die Indians die bisherige Saison sehr erfolgreich gestalten konnten, so ganz konnten sie das Tempo der benachbarten Scorpions nicht mitgehen. Immer wieder gab es zwischendurch Niederlagen, die wahrscheinlich so nicht eingeplant waren. Dabei erwiesen sich vor allem die Crocodiles aus Hamburg als Angstgegner, denn nur eine Begegnung konnten die Indianer gewinnen, die beiden bisherigen anderen Spiele nahmen sich die Hanseaten. Zuletzt mussten Norris und Co gegen Duisburg einstecken, auch das dürfte anders gewollt gewesen sein. So muss man gespannt sein, wie die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges das schwere Derby in Duisburg wegsteckt, ob die Kraft dann noch reicht um vor hoffentlich wieder guter Kulisse am Westbahnhof den Angriff auf Platz Drei anzugehen, denn den haben die Indians aktuell.

Doch nicht nur die Spiele stehen an, der Ordnungsdienst der Moskitos sucht einmal mehr Verstärkung. Wer also Lust hat sich im Verein einzubringen, in einem Team mit anderen Ordnern bei den Spielen die Aufgaben des Ordnungsdienstes, und damit die Aufgaben des Vereins mitzutragen, der meldet sich bitte bei Daniel Struyken unter: +49 (0)172 – 9758053 oder bei Sven Kruse unter: +49 (0)174 – 1308667, oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: Sascha Lamozik aus dem Spiel am 25.11.2018 gegen die Indians

Moskitos können Moritz Israel verpflichten

Die Moskitos Essen füllen Kader mit Stürmer Moritz Israel von den Crocodiles Hamburg auf. 

Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges hatte es ja in der Pressekonferenz nach dem Spiel der Moskitos gegen die Harzer Falken schon gesagt. Durch Sponsoren und Gönner wurde es möglich, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden und damit auf die Verletzung von Nicolas Strodel zu reagieren. Von der Elbe an die Ruhr, von den Crocodiles zu den Moskitos, Moritz Israel wird ab dem 14. Januar ins Team der Moskitos wechseln. Der 22-jährige Stürmer wurde am 09. Januar 1996 in Zittau geboren. Seine Jugend im Eishockey verbrachte er in Johnsdorf, von dort ging es dann nach Weißwasser, wo er von 2011 bis 2014 in der U16 und U18 Mannschaft spielte. 2015 zog es Israel dann nach Hamburg in die DNL, bzw. später auch in die Oberliga. In den letzten Jahren nahm der linke Außenstürmer im Team der Crocodiles eine sehr gute Entwicklung und soll nun den Moskitos weiterhelfen. Israel wiegt bei einer Größe von 189 cm 94 kg und wird am Westbahnhof das Trikot mit der Rückennummer #26 tragen. Moritz Israel wird am 14.01. in Essen erwartet, bis dahin spielt er weiterhin für seinen aktuellen Club in Hamburg.

Chefcoach und Sportmanager Frank Gentges über seinen neuen Stürmer: "Wir müssen unseren Kader mit gerade mal 17 Feldspielern dringend auffüllen, insbesondere da Nico Strodel seit Anfang Dezember verletzt ist und auf Grund der schweren Verletzung leider auch noch länger ausfallen wird. Nur auf Grund der finanziellen Probleme in Hamburg ist dieser Transfer möglich, ansonsten ist der Spielermarkt weiter wie leergefegt, alle Vereine aus allen Ligen suchen und niemand kann aktuell mangels Alternativen jemanden abgeben. Moritz Israel ist ein Spieler, der gute körperliche Voraussetzungen und auch gewisse Scorerqualitäten mitbringt. Moritz war zu Saisonbeginn wegen einer Handverletzung längere Zeit nicht einsatzfähig, ist aber seit vielen Wochen auf einem guten Weg. Ich möchte mich nochmal recht herzlich bei den beiden Sponsoren bedanken, die diesen Transfer extern und somit außerhalb des Etats, ermöglicht haben."

Die Moskitos heißen Moritz Israel herzlich Willkommen im Mückenschwarm und wünschen viel Erfolg und Glück am Westbahnhof.

Fotos: Sascha Lamozik - FEE

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