Keine Chance dem Fuchs!

Okay, keine Chance ist nun übertrieben, doch der Fuchs war nur im ersten Drittel wirklich ein Gegner. Danach gewannen die Moskitos mehr und mehr an Sicherheit, übernahmen das Spielgeschehen und spätestens nach dem Ausraster von Duisburgs Topscorer Joly gegen Essener Zuschauer zum Ende des zweiten Drittels war es vorbei.

Insgesamt neun Minuten Überzahl reichten den Moskitos zum entscheidenden Treffer, Dennis Thielsch machte den Sack am Ende zu. Und auch der Versuch der Intervention beim Hauptschiedsrichter von EVD Chef Uckermann konnte nun nicht mehr helfen, die nächste Niederlage der Füchse gegen die Moskitos war perfekt. 

Dabei hatte es ganz gut begonnen für die Gäste von der Wedau, Dennis Thielsch musste auf die berühmte Bank und als er wieder durfte hämmerte Mike Schmitz die Scheibe von links ins lange Eck. Doch der Kapitän himself wollte das nicht akzeptieren! Nach etwas mehr als 10 Minuten nutzte er eine Unachtsamkeit der Gäste und schoss aus kurzer Entfernung ein. Doch das erste Drittel war aus Essener Sicht nicht das beste des Tages, der Ex-Essener Kraemer traf kurz darauf zur erneuten Führung der Gäste. 

Wie schon so oft in dieser Saison war auch der zweite Abschnitt ein bisschen zäh. Doch so langsam gewannen die Moskitos die Oberhand, bekamen das Spiel in die Hand. Christoph Mathis im Tor der Duisburger war immer wieder im Mittelpunkt, doch auch Basti Staudt konnte sich nicht über Langeweile beklagen. Ein perfekter Pass von Andrej Bires und Julian Lautenschlager erzielt den Ausgleich. Und dann kam es zu der Szene, die die Gemüter am Ende erhitzte, Raphael Joly leistet sich ein Foul und muss auf die Bank. Doch der Topscorer der Füchse leistet sich dort einen Angriff auf Zuschauer. Zunächst mit seiner Wasserflasche, dann mit Fäusten. Dieses sehr unsportliche Verhalten duldete Hauptschiedsrichter Krawinkel nicht und verwies den Spieler des Spiels. Auch die versuchte Intervention des EVD Chefs in der Pause änderte hier nichts mehr, Joly bekam eine Matchstrafe. 

Ob letztlich die Strafe spielentscheidend war oder nicht, Dennis Thielsch war der entscheidende Mann. Denn der Kapitän der Essener traf nach langem Powerplay dann doch zum entscheidenden Treffer für die Moskitos. 

Nimmt man einmal die Vereinsbrille runter ist das Video eindeutig. Es gibt weder die von Reemt Pyka in Berichten zu wenig bereitgestellten Ordner, noch gibt es Angriffe von Essener Zuschauern. Der Topstürmer hat auf dem Eis, und neben dem Eis einen Blackout gehabt.  

Tore: 0:1 (4:32) Schmitz (Ziolkowski, Joly) 1:1 (10:10) Thielsch (De Coste, Pelletier) 1:2 (10:47) Kraemer (Berzins) 2:2 (28:50) Lautenschlager (Bires, Pfänder) 3:2 (47:59) Thielsch (Pelletier, De Coste, PP1) – Strafen: Essen: 14 – Duisburg: 10 plus 5 plus 20 Joly – Schiedsrichter: Krawinkel, Markus (M. Blankart – D. Todam) – Zuschauer: 1.815

"Team Moskitos" vs "Team www.maennerarzt.com"

Kein Spiel, die Gelegenheit nehmen wir und stellen einen unserer Partner vor, einen der auch auf die Gesundheit unserer Spieler achtet!

Die Moskitos zum Check-up beim Männerarzt

Am 17. Oktober war es so weit. Zu Beginn der laufenden Saison machte sich die komplette Mannschaft auf den Weg nach Essen-Rüttenscheid zum Männer-Gesundheitscheck in der Urologischen Praxisklinik Essen. Und die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchung beeindruckten auch den Experten zum Thema Männergesundheit. Priv.-Doz. Dr. Tobias Jäger, Facharzt für Urologie, Andrologie und Männergesundheit und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. gratulierte Frank Gentges zum wahrscheinlich gesündesten Team der Liga. „In meiner Sprechstunde kommt es selten vor, dass nach der ausführlichen Betrachtung aller Untersuchungsergebnisse von über 25 Männern ausschließlich perfekte Resultate vorliegen“, fasst Dr. Jäger zusammen. „Die Ergebnisse der Diagnostik sind ein klarer Beleg, dass eine gute körperliche Fitness durch regelmäßigen Sport die Gesundheit messbar positiv beeinflusst.“

Hierbei spielt der männliche Hormonhaushalt eine weit unterschätzte Rolle im Zusammenhang mit der männlichen Gesundheit. Die sportliche Aktivität beeinflusst den Testosteronhaushalt positiv. Dabei kommt es zu einer Verbesserung der Körperzusammensetzung, wodurch sich ein protektiver Effekt auf das Herz-Kreislauf System und den Stoffwechsel ergibt. Weit weniger bekannt ist jedoch, dass auch sämtliche Krebserkrankungen bei sportlich Aktiven signifikant seltener auftreten. Die jungen Spieler haben hier somit eine Vorbildfunktion, der sie durch den Check-up einmal mehr gerecht worden sind. Lediglich jeder vierte Mann geht regelmäßig zum Check-up oder zur Vorsorge und dies, obwohl Männer eine durchschnittlich um etwa 5 Jahre geringere Lebenserwartung haben als Frauen und nach wie vor häufiger an Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen leiden. Ein Check-up beim Männerarzt deckt krankhafte Veränderungen frühzeitig auf, so dass gezielt gegengesteuert werden kann.

„Das Moskitos Team der Spielzeit 2017/2018 ist gesundheitlich jedenfalls topfit, so dass einem erfolgreichen Verlauf der Saison nichts im Wege steht“, resümiert Tobias Jäger abschließend.

Nur ein Spiel, aber ein Derby am Wochenende

Mit nur einem Spiel sind die Wohnbau Moskitos am kommenden Wochenende bereits fertig. Doch es ist ein Heimspiel und es ist ein Derby. Am Sonntag um 18:30 Uhr stellen sich erneut die Füchse Duisburg am Essener Westbahnhof vor. In den bisherigen beiden Spielen der Hauptrunde trennte man sich nach Siegen friedlich 1:1. Beide Teams entführten jeweils aus des Gegners Halle die Punkte. 

Beim Derbygegner aus der Nachbarstadt verlief auch in dieser Saison der Start nicht wirklich wunschgemäß. Die Mannschaft musste zu Saisonbeginn mit personellen Rückschlägen klarkommen. Verletzte Stammspieler und vor allem Schlüsselspieler, und die Ansprüche die man beim Nachbarverein hegt, waren nicht ganz befriedigt worden. Im November war dann Schluss für Doug Irwin, der Nachbar trennte sich von seinem Trainer, präsentierte dann kurze Zeit später Frank Petrozza, den langjährigen Coach des Herner EV. Seit dieser Zeit ist von außen betrachtet eine gewisse Ruhe an der Wedau eingekehrt. Die Mannschaft hat sich auf dem dritten Tabellenplatz stabilisiert und kratzt mittlerweile am zweiten Platz der Leipziger.

Geholfen hat bei der Stabilisierung des Teams aber sicher auch die Rückkehr von Topscorer Raphael Joly. Der 45-Punkte Mann laborierte zu Beginn der Saison an einer Schulterverletzung, drohte lange auszufallen. Zum Oktober hin konnte der Topstürmer dann aber wieder mitmischen und war auch in der internen Wertung schnell wieder oben dabei. Sicherlich haben die Spieler im Kader der Füchse alle ihre Qualität, teilweise langjährige Erfahrung im Eishockey und in höheren Ligen. Einer, der sich aber auch ganz schnell im Kader des EVD durchgesetzt hat, hat im letzten Jahr noch die Fans am Westbahnhof erfreut. Robin Slanina, bisher mit 22 Treffern noch vor Joly (20 Tore) der Torjäger der Wedauer, wechselte nach der letzten Saison zu den Duisburgern und spielt auch an der Wedau eine sehr gute Saison.

Sicherlich eine schwierige Aufgabe für das Team von Frank Gentges, doch in den letzten Spielzeiten gab es so einige Derbys, die den Füchsen nicht gefallen haben dürften. Für die Fans am Westbahnhof ist das Spiel gegen „den Fuchs“ immer ein besonderes. Personell hilft es dem Essener Chefcoach da sicherlich, dass er aktuell in seinem Kader weder Verletzte, noch Kranke hat. Allerdings muss Frank Gentges auch auf Förderlizenzspieler verzichten.

Bild aus dem Heimspiel der Moskitos gegen Duisburg

Klasse Sieg gegen Leipzig

Heftig, bissig, kämpferisch, so ging das Spiel gegen Leipzig los. Basti Staudt musst sich erwehren, doch die Mannschaft von Frank Gentges machte das gut. Dominik Patocka 0:1, doch der Sheriff hatte wieder einmal aufgepasst! Werner Hartmann mit dem trockenen Ausgleich. Und das Team der Moskitos ließ sich nicht beeindrucken, setzte nach und in Überzahl ließ Marcel Pfänder mal einen raus, trocken und flach unten rein. Technisch starke Leipziger trafen auf kämpferische Moskitos. Nickeligkeiten besonders auf Leipziger Seite mit einigen Strafen. Das 2:1 mehr als verdient. 

Der zweite Abschnitt begann mit dem Ausgleich, wieder hatte Dominik Patocka etwas gegen die Essener Führung. Doch die Moskitos setzten sich durch, gewannen an Sicherheit. Andrej Bires trifft zur erneuten Führung und in Überzahl bringt Tom Fiedler die Moskitos auf die Siegerstraße. Diese gaben die Essener dann auch in einem zerfahrenen Mitteldrittel nicht mehr aus der Hand.

Im letzten Drittel gaben sich Thielsch und Co. keine Blöße mehr, im Gegenteil. Benedict Rossberg hatte früh Feierabend, in der 57. Minute durfte der ehemalige Essener bereits sein Tor verlassen. Doch genutzt hat es nichts, Dennis Thielsch traf zum 5:2 Endstand für die Wohnbau Moskitos. Der Essener Sportmanager und Cheftrainer sagte in seinem Statement: "Es war eine starke Mannschaftsleistung mit einem verdienten Sieg. Auf Grund unserer vielen Chancen hätten wir am Ende nicht noch zittern müssen."

Tore: 0:1 (7:08) Patocka (Velecky, Virch) 1:1 (7:36) Hartmann (Thielsch, De Coste) 2:1 (9:16) Pfänder (Ziolkowski, Granz, PP1) 2:2 (22:19) Patocka (Paaviainen) 3:2 (32:21) Bires (Granz, Pfänder) 4:2 (36:39) Fiedler (Lascheit, Pelletier, PP1) 5:2 (59:21) Thielsch (Granz, De Coste, ENG) – Strafen: Essen: 8 – Leipzig: 22 – Schiedsrichter: Krawinkel, Markus (L. Beelen – N. Verbruggen) – Zuschauer: 1.082

Bilder: Uwe Schmitz und Sascha Lamotzik

Kein Glück in der Wedemark

Moskitos Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement zum Spiel bei den Hannover Scorpions: "Es war ein starkes Oberliga-Spiel, leider sind wir oft am hervorragenden Torwart Linda gescheitert. Defensiv haben wir den Top-Block der Scorpions und vielleicht auch der Liga, nicht in den Griff bekommen. Unser junger Torwart Enrico Salvarani hat eine ansprechende Leistung geboten."

Dabei begann das Spiel zunächst auf Augenhöhe, die Wohnbau Moskitos gingen sogar in Mellendorf in Führung. Aus spitzem Winkel hämmerte Kyle De Coste die Scheibe in die Maschen, nachdem Lautenschlager und Co. bereits einige Male am starken Björn Linda gescheitert waren. In der Folge scheiterten die Essener Stürmer immer wieder mit guten Spielzügen an Linda, auf der Gegenseite hielt Enrico Salvarani seinen Kasten ebenfalls mit guten Saves sauber, bis zur 14. Spielminute. Olli Granz musste die einzige Essener Strafzeit des Abends nehmen und Christoph Koziol stocherte die Scheibe über die Linie.

38 Sekunden war der zweite Abschnitt alt, da musste der Essener Goalie Salvarani wieder hinter sich greifen, die Defensive war noch nicht wieder im Spielmodus angekommen. Doch Denis Fominych gefiel das gar nicht, ernagelte die Scheibe quasi im Gegenzug in den Winkel, wieder Ausgleich in Mellendorf. Ein Schuss von Michael Budd aus der Drehung brachte dann die erneute Führung für die Scorpions, und so ging es auch in die 2. Pause.

Tom Fiedler mit einem Hammerauftakt in die letzten 20 Minuten, einfach mal abziehen und drin das Ding. Doch die Scorpions waren mit dem erneuten Ausgleich nicht zufrieden. Ein einfaches Tor durch Patrick Schmid, und gut 10 Minuten vor dem Ende erneut Patrick Schmid mit der 5:3 Führung für die Mellendorfer. Die Moskitos machten auf, scheiterten am guten Linda und Chad Niddery machte in der 55. Minute den Sack zu. Daran änderte auch der Treffer von Julien Pelletier zum 6:4 knapp zwei Minuten vor dem Ende nichts mehr.

Tore: 0:1 (5:40) De Coste (Thielsch, Pelletier, PP1) 1:1 (13:51) Koziol (Budd, Blank, PP1) 2:1 (20:38) Schmid (Bombis, Schütt) 2:2 (21:58) Fominych (Lautenschlager, Fern) 3:2 (38:42) Budd (Blank, Koziol) 3:3 (40:17) Fiedler (Ziolkowski, Lascheit) 4:3 (43:17) Schmid (Bombis, Schütt) 5:3 (47:30) Schmid (Bombis, Niddery) 6:3 (54:10) Niddery (Bombis, Schmid) 6:4 (58:01) Pelletier (Thielsch, De Coste) – Strafen: Hannover 4 – Essen: 2 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (M. Ritter – A. Stach) – Zuschauer: 1.225

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Für die Moskitos geht es sofort weiter

Nachdem die Wohnbau Moskitos im zweiten Spiel der Meisterrunde einen Punkt am Pferdeturm bei den Hannover Indians erkämpfen konnten, geht es am kommenden Wochenende sofort weiter in die Vollen. Am Freitag darf das Team von Frank Gentges erneut den Bus nach Hannover nehmen, denn es steht das Spiel in Mellendorf bei den Hannover Scorpions an. (20 Uhr - hus de groot EISARENA) Am kommenden Sonntag dann, werden die EXA Icefighters Leipzig die Reise nach Essen antreten, um 18:30 Uhr geht es im vierten Spiel der Meisterrunde gegen den alte Bekannte in der Eissporthalle Essen-West.

Rückblickend auf das Spiel am Pferdeturm hat das Team von Cheftrainer Frank Gentges wieder einmal eine tolle Moral bewiesen. 3:0 lagen De Coste und Mannschaftskollegen bereist zurück, bevor die Mannschaft wieder einmal zurückfightete. Frank Gentges sagte nach dem Spiel in seinem Statement: "Im ersten Drittel war es eine Ein-Mann-Show von Pohanka, wo wir nur ehrfürchtig Spalier gestanden haben, da hätten wir noch höher zurückliegen können. Im zweiten Drittel war das Spiel ausgeglichen und im dritten Drittel waren wir die bessere Mannschaft. Ohne die dumme Strafe am Ende hätten wir auch einen Sieg holen können, letztendlich haben wir uns den Punkt hoch verdient. Auch heute war wieder festzustellen, dass einige Spieler ihren Defensivaufgaben nicht entsprechend nachkommen."

Tore: 1:0 (4:47) Pohanka (Bacek, Hein) 2:0 (19:31) Tramm (Pohl, Morczinietz) 3:0 (29:15) Tramm (Turnwald, Schwab, PP1) 3:1 (34:45) Thielsch (Pelletier, De Coste, PP1) 4:1 (36:24) Arnold (Turnwald, Uusvirta) 4:2 (36:56) Thielsch (De Coste, Pelletier) 4:3 (42:38) De Coste (Thielsch, Ochmann) 4:4 (49:31) De Coste (Hartmann, Pelletier) 5:4 (50:55) Valasek (Tramm, Turnwald, PP1) 6:4 (54:52) Fröhlich (Morczinietz, Schwab) 6:5 (58:34) Pelletier (De Coste, Thielsch) 6:6 (59:43) Ziolkowski (Pfänder, Thielsch) 7:6 (60:46) Bacek (Uusvirta, Pohanka) – Strafen: Indians: 8 – Essen_ 8 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (F. Nielsen, D. Tuchel) – Zuschauer: 2.018

Am kommenden Freitag geht es dann für den Chefcoach mit seinem Team in die Wedemark, nach Mellendorf. Nach dem furiosen Schlussspurt, der die Moskitos ganz sicher in die Play Offs geführt hat, haben die Moskitos trotz des erkämpften Punktes in Hannover ein wenig abreißen lassen müssen. Ob es beim vier Punkte besser platzierten Team der Scorpions ein Erfolg wird, auch das wird dem Team wieder alles abverlangen. Die Mannschaft der Scorpions wurde insgesamt sehr gut ergänzt und Trainer Dieter Reiss hat für die Oberliga ein Top-Team am Start, was die bisherigen Ergebnisse durchaus zeigen. Gestützt auf starke Torhüter, die Defensive mit Fischer, Schütt und Strakhov. 31 Tore Mann Patrick Schmid, Bjoern Bombis und nicht zu vergessen, Michael Budd. Die Essener werden wieder einmal das volle Herz brauchen um zählbares mitbringen zu können.

Mit Michal Velecky und Dominik Patocka kommen am Sonntag nicht nur zwei Spieler an den Westbahnhof, die sich in den Saisons zuvor sehr viel Sympathien bei den Essener Fans erspielt haben. Mit ihrem jetzigen Team, den EXA Icefighters Leipzig kommt auch so ein bisschen das „Rookie Team oft the Season“ an den Westbahnhof. Wer hätte vor der Saison erwartet, dass ausgerechnet der letztjährige Play-Off Gegner der Moskitos in dieser Saison so stark spielt und sich zumindest in der Hauptrunde einen erbitterten Kampf um den Platz Eins mit Tilburg lieferte. Auch wenn Patocka die interne Scorerliste anführt und Velecky den dritten Platz einnimmt, einer, der in der letzten Saison in Essen immer da war, wenn er gefordert wurde macht als Nummer Eins Goalie auch in Leipzig einen Top Job. Benedict Rossberg spielt bisher eine Supersaison und hat seinem Team schon mehrfach geholfen auf die Siegerstraße zu kommen.

Bild aus dem Spiel gegen die Hannover Scorpions am 15.10.2017

Wieder war es eng zum Auftakt der Meisterrunde

Wieder mit Julien Pelletier, dafür ohne Topverteidiger Oliver Granz gab es innerhalb von wenigen Tagen das gleiche Spiel gegen den gleichen Gegner. Die Saale Bulls Halle stellten sich am Westbahnhof vor und es war ein Spiel, in dem beide Teams mal die Nase vorne hatten, jedoch auch beide Teams einen Rückstand hinterherlaufen mussten. Am Ende gelang den Moskitos der Auftakt nicht, Halle nahm nach intensiven Spiel drei Punkte mit an die Saale.

Dani Bindels eröffnete bereits nach gut einer Minute nach einem schönen Zuspiel von Andrej Bires die Partie, sein erster Treffer in den Moskitos Pflichtspielen. Doch die Gäste waren gar nicht einverstanden, 51 Sekunden später war das Spiel durch Pietsch wieder ausgeglichen. Die Spieler von Frank Gentges machten Druck, Lascheit nach knapp fünf Minuten zur erneuten Führung. Doch das Team von der Saale war keineswegs zu Geschenken bereit, denn wieder Pietsch glich noch im ersten Abschnitt aus.

Im 2. Drittel musste der ESC dann erstmal einem Rückstand hinterherlaufen. Nathan Robinson schloss eine schöne Aktion für die Gäste ab. Doch die Wohnbau Moskitos schlugen zurück, Julien Pelletier zum Ausgleich. Dann traf Kyle De Coste noch auf Pelletier Zuspiel und Lascheit machte im Powerplay noch die Essener Führung klar. Noch im 2. Drittel hatte Halle etwas dagegen, Striepecke wieder mit dem Ausgleich.

Und im letzten Drittel begannen die Wohnbau Moskitos das Tor der Gäste zu überrennen, nur Tore blieben aus. Diese machten die Gäste, Schaludeck setzte mit seinem Treffer zum 5:6 das Essener Team unter Druck. Und als Essens Chefcoach den Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler opferte war es wieder Schaludeck, der alles klarmachte. Denis Fominychs Treffer zwei Sekunden vor dem Ende reichte leider nicht mehr.

Tore: 1:0 (1:05) Bindels (Bires, Pfänder) 1:1 (1:56) Pietsch (Dreschmann, Spoettel, PP1) 2:1 (4:56) Lascheit (Fiedler, Topfstedt) 2:2 (14:31) Pietsch (Striepecke, May) 2:3 (28:12) Robinson (Burns) 3:3 (29:27) Pelletier (Pfänder, Lautenschlager) 4:3 (35:11) De Coste (Pelletier, Ochmann) 5:3 (36:10) Lascheit (Fiedler, Pelletier, PP1) 5:4 (38:26) Burns (Schön) 5:5 (39:03) Stiepecke (May, Spoettel) 5:6 (53:39) Schaludek (Burns, Schön, PP1) 5:7 (59:39) Schaludek (Burns, Tarasuk, ENG) 6:7 (59:58) Fominych (Bires, Lautenschlager)) – Strafen: Essen: 6 – Halle: 12 plus 10 Gunkel – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (T. Bergmann – J. Dietrich) – Zuschauer: 1.345

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Hinweise zum Spiel gegen Halle

Um 20 Uhr ist Bully am Westbahnhof - Zu Gast sind die Halle Saale Bulls. Es geht um wichtige Punkte und die Platzierung in der Meisterrunde, damit die Wohnbau Moskitos ihr Heimrecht in den Playoffs wahrnehmen können. Da die Ansetzung des Spiels sehr kurzfristig geschehen ist, mussten wir heute ein paar Dinge ändern. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Durch den Feuerwerksverkauf sind der Haupteingang (inkl .Innenkassen) und die Geschäftsstelle heute geschlossen! Wir werden heute beide Nebeneingänge für den Einlass öffnen. Zusätzlich zu den beiden Aussenkassen, wird der Fanshopbus als weitere Kasse vor der Halle stehen. Dort gibt es Tickets für jede Kategorie! Die Geschäftsstelle ist an den VIP-Eingang (Droyssenstr. - gegenüber der Gehörlosenschile) verlegt. Dort gibt es Ehren-, Presse-, sowie hinterlegte Karten und Tages-VIP-Tickets. Die Kassen öffnen ab 18 Uhr! Wir möchten auch noch darauf hinweisen, dass durch diese Maßnahme der seperate Dauerkarteneingang (einmalig) wegfällt. Dauerkartenbesitzer können durch beide Nebeneingänge gehen!

Die Gaststätte "Zum Puck" ist heute auch ab 18 Uhr geöffnet. Diese kann durch den linken Nebeneingang betreten werden.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns, Sie am Westbahnhof begrüssen zu dürfen!

Meisterrunde - Wohnbau Moskitos vs. Halle Saale Bulls - Bully 20 Uhr - Eishalle Essen-West!

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