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Kein Gegentor am Wochenende

Das hätte man vor dem Wochenende auch nicht unbedingt vermuten können, gegen starke Hamburger Stürmer und auf eigenem Eis gegen Timmendorf blieb die junge Defensive der Wohnbau Moskitos komplett ohne Gegentor. Und Keeper „Basti“ Staudt feierte zweimal hintereinander einen Shutout. Am Ende wurde der Overtime Sieg vom vergangenen Freitag in Hamburg gegen Timmendorf versilbert, einziger Wermutstropfen, Stürmer Marko Babic verletzte sich wohl schwerer am Finger, eine genaue Diagnose steht aber noch aus.

Die Wohnbau Moskitos wollten den Gästen von der Ostsee direkt von Beginn an zeigen wer am Westbahnhof das Sagen hat und versuchten das von Jordi Buchholz gehütete Gästetor zu belagern. Doch es brauchte bis zur 10. Spielminute bis es hinter Buchholz einschlug, und dazu noch in doppelter Überzahl der Essener. Die Timmendorfer Marc Stotz und Adam Suchomer mussten auf die Strafbank, da kombinierten die Essener über Julien Pelletier und Dennis Thielsch sehr gut, halblinks steht Kyle de Coste völlig frei und hämmerte die Scheibe in die Maschen. Immer noch in Überzahl, 45 Sekunden später, das 2:0, Andrej Bires lässt die Fans am Westbahnhof jubeln.

Das zweite Drittel begann dann mit einem Paukenschlag, Marcel Pfänder traf bereits nach 52 Sekunden zum dritten Essener Tor, einige Zuschauer hatten ihre Plätze wohl noch nicht wieder eingenommen. Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts bemühte sich die Mannschaft von Frank Gentges den Sack endgültig zuzumachen, doch trotz einiger guter Chancen standen mehrmals Metall oder Buchholz im Wege. Als alle schon fast die 3:0 als Pausenführung akzeptiert hatten, Kyle De Coste mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Eine Kombination über Pelletier und Thielsch schloss der Stürmer zum 4:0 ab.

Im letzten Drittel half zunächst wieder einmal Metall dem Gast aus Timmendorf und irgendwann gab es auch etwas Frust. Timmendorfs Max Wasser legte sich mit Tom Fiedler an, beide gingen sich abkühlen. Julian Lautenschlager nutzte den Platz auf dem Eis für den fünften Essener Treffer aus. Noch hatten die Moskitos, allen voran Kyle De Coste noch nicht genug, kurz vor dem Ende spielte Defender Werner Hartmann gut ins Timmendorfer Drittel, passte zu Julien Pelletier, der ließ klug fuer Kyle De Coste liegen. Und der Essener Kontingentstürmer traf zum dritten Mal gegen Timmendorf.

Der Chefcoach der Moskitos sagte in der Pressekonferenz: „Timmendorf hat das gemacht, was Timmendorf in der jetzigen Situation vielleicht machen konnte. Sie haben gekämpft, sie haben die Räume eng gemacht, sie haben immer mit einem Spieler den Torwart verteidigt. Ich sag mal für uns, man sagt immer, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie ein gutes Pferd springen muss, aber wird noch kein gutes Pferd. Wir haben ein paar Spieler dabei, die sind müde, wir hatten am Freitag noch ein schweres Spiel in Hamburg, das wir unbedingt gewinnen mussten und wir haben es 1:0 in der Overtime gewonnen. Aber wir haben jetzt eine Woche Pause, die Spieler haben ein paar Tage frei und dann gucken wir, was wir noch machen können.“

Tore: 1:0 (9:49) De Coste (Thielsch, Pelletier, PP2) 2:0 (10:34) Bires (Lautenschlager, Babic, PP1) 3:0 (20:52) Pfänder (Lautenschlager, Bires) 4:0 (39:17) De Coste (Thielsch, Pelletier) 5:0 (50:39) Lautenschlager (Ochmann, Bires, PP1) 6:0 (57:53) De Coste (Hartmann, Pelletier) – Strafen: Essen: 4 – Timmendorf: 16 – Schiedsrichter: Hetrich, Nicole (K. Marks – L. Stockenschneider) – Zuschauer: 856 – Schüsse aufs Tor: 50:22

Fotos: Sascha Lamotzik / FEE

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