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Der Meisterrunden Endspurt beginnt

Drei Spiele haben die Wohnbau Moskitos noch zu bestreiten, dann ist spätestens am Abend des 28.Dezember, wer aus der Oberliga Nord direkt für die Play-Off Runde qualifiziert ist. Bereits am 30.12. geht es weiter in der Meisterrunde um die besten Plätze in den Play-Offs gegen die Südvertreter. Dabei gilt es dann bis zum 04. März die beste Ausgangsposition zu erspielen bevor die Saison dann endgültig in die heiße Phase geht.

Für die Mannschaft von Chefcoach Frank Gentges geht es rund um Weihnachten zunächst gleich zwei Mal gegen den amtierenden Meister der Oberliga Nord, die Tilburg Trappers. Zunächst müssen die Moskitos an den Stappegorweg nach Tilburg, wo am kommenden Freitag vor ausverkauftem Haus um 20 Uhr das Hinspiel stattfinden wird. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist dann um 18:30 Uhr (Eissporthalle Essen-West) direkt das Rückspiel angesagt. Beim einzigen niederländischen Vertreter in der Oberliga war man sich nach der letzten Saison und der Meisterschaft nicht sicher ob man wieder oben anknüpfen könne. Neben Topstürmer Justin Larson, der den Verein neben einigen anderen gestandenen Spielern verlassen hatte, ging auch der langjährige Stürmer Diederick Hagemeijer. Trainer Bohuslav Subr hatte also zur aktuellen Saison doch so einiges an Arbeit neue Spieler in den Kader zu integrieren. Doch sein Team interessierte das reichlich wenig, seit Beginn der Hauptrunde liefern sich die Trappers ein heißes Duell an der Tabellenspitze mit den starken Icefighters Leipzig. Im Moment haben die Tilburger die Nase mit zwei Zählern vorne. In der letzten Saison waren es oft intensive Spiele der Wohnbau Moskitos gegen die Trappers, vor allem die Spiele im Halbfinale der Play-Offs hatten einen ganz heftigen Charakter, am Ende mit dem etwas besseren Ergebnis für den späteren Meister. Wer nun für das Freitagsspiel in Tilburg keine Karten mehr bekommt, der ist nach Weihnachtsbraten und Geschenken am 2. Weihnachtstag goldrichtig in der Eissporthalle Essen-West. Erfahrungsgemäß liefern Spiele an solchen Tage eine gute Kulisse und das Team von Frank Gentges wird sicherlich alles dafür tun um spätestens hier auf den Play-Off Zug aufzuspringen.

Zum Abschluss der Hauptrunde kommt es dann am 28.12. um 19 Uhr im Sparkassen Eisdom in Halle zum letzten Spiel der Hauptrunde. Auch die Saale Bulls sind einer der Bewerber für die direkte Qualifikation für die Meisterrunde. Mit 14 Toren und 12 Assists in nur 18 Hauptrundenspielen hat der Transfercoup der Bulls, Nathan Robinson die Torflaute an der Saale beendet. Allerdings ist Robinson mit Abstand der gefährlichste Stürmer bei den Saale Bulls, nur die Hälfte seiner Tore schafften bisher Maximilian Schaludek und Verteidiger Jan-Niklas Peitsch. Im vorletzten Spiel des Jahres 2017 (am 30.12. beginnt bereits die Meisterrunde) haben die Moskitos also hoffentlich vorher in zwei Begegnungen gegen Tilburg den Einzug in die Meisterrunde klarmachen können, denn an der Saale könnte es, wenn das Team von Frank Gentges unbedingt muss, noch ein ganz schwerer Gang werden.

Ein Titel ist jedoch bereits vergeben in der Saison 2017/2018, denn Wohnbau Moskitos Verteidiger Werner Hartmann hat bei der Wahl zum Mr. Movember der Eishockey Fachzeitschrift Eishockey NEWS gewonnen. Mit 986 Stimmen gewann der Essener Defender deutlich vor Brady Lamb (Bremerhaven) mit 586 Stimmen und Daniel Kolvenbach (Troisdorf) 447 Stimmern. Die Movember-Aktion ist gegründet worden, um das Thema Hoden- und Prostatakrebs bei Männern in die Öffentlichkeit zu bringen. Mehr dazu unter: https://de.movember.com/  Die Wohnbau Moskitos gratulieren „dem Sheriff“ zur Wahl und seinem Titel.

Leider fallen Chefcoach Frank Gentges für die heiße Phase der Hauptrunde wichtige Spieler aus: Julien Pelletier (Schulterverletzung aus Spiel gegen Erfurt; fällt nach aktueller Diagnose länger aus). -Dominik Lascheit (Viruserkrankung). - Marko Babic (Einsatz nach Fingerverletzung mit OP noch fraglich). Förderlizenzspieler: Dani Bindels (gerade zurück von der U-20 WM). Statement Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Sehr schade dass gerade jetzt in der heißen Phase mit Julien Pelletier und Dominik Lascheit zwei Top-Stűrmer ausfallen die in den letzten Wochen klar zu unseren besten Spielern gehörten. Auf den längeren Ausfall von Julien Pelletier müssen wir reagieren, mit nur einem Import zu spielen ist "tödlich". Ob wir zum jetzigen Zeitpunkt einen geeigneten Import finden ist aber mehr als fraglich, was bis jetzt von den Agenten angeboten wurde reicht mir qualitativ nicht."

Bild: Printausgabe Eishockey NEWS vom 19.12.2017

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