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Moskitos in Leipzig und gegen Erfurt

Für die Wohnbau Moskitos wird das kommende Wochenende wieder einmal eines, wo alles passieren kann. Denn mit den Spielen in Leipzig (Freitag, 20 Uhr – Kohlrabizirkus) und am kommenden Sonntag gegen Erfurt (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) haben die Wohnbau Moskitos zwei Aufgaben vor der Brust, die von der reinen Papierform machbar sind. Doch dass das ganz anders aussehen kann, zeigte vor allem die erste Runde gegen diese beiden Vereine. Im Oktober letzten Jahres gab es in Leipzig eine knappe 5:4 Niederlage und zwei Tage später gewannen die Erfurter zu allem Überfluss auch noch mit 6:3 am Essener Westbahnhof. In der 2. Runde machten die Moskitos zwar kurzen Prozess mit Leipzig, schlugen die Icefighters klar mit 6:0, aber in Erfurt taten sich Gosdeck und Co. dann schwer und siegten knapp 3:2 im Penaltyschiessen. 

Das Team der Icefighters kommt in dieser Saison nicht so gut in Tritt wie in den letzten Spielzeiten. Liegt es vielleicht daran, dass man das kleine, enge Zelt in Taucha gegen eine schöne Halle eingetauscht hat? Wahrscheinlich eher nicht, das wird sicherlich nicht der Grund sein. Die Leipziger sind mit drei Niederlagen schlecht in die Saison gestartet, danach fing sich das Team von Sven Gerike so langsam. Einige Spiele gewann man, doch auch weitere Niederlagen folgten, so dass man nicht recht aus dem Tabellenkeller kam. Als die Icefighters dann über den Monatswechsel Oktober/November vier Siege in Folge feiern durften, schien man die schlechte Zeit abgeschüttelt zu haben. Doch der Rückschlag kam, nur ein gewonnenes Spiel aus den nächsten sechs Begegnungen warf die Leipziger wieder völlig zurück. Im Dezember schien dann wieder die Sonne über dem Kohlrabizirkus, fünf Siege in Folge um direkt im Anschluss fünf Niederlagen in Folge zu kassieren. Zu unbeständig also das Team von Cheftrainer Sven Gerike, was sicherlich auch ein wenig der geringen Kadertiefe geschuldet ist. In der internen Scorerwertung bei den Icefighters sind die üblichen Verdächtigen vorne zu finden. Allen voran der ehemalige Moskito Michal Velecky mit 18 Toren und 23 Assists. Paavilainen, Eichelkraut, Berger, Hildebrand. Bester Verteidiger ist Patrick Raaf-Effertz, der ja in Essen auch kein Unbekannter ist.

Am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) kommt dann ein in dieser Saison unbequemer Gegner für die Moskitos. Die Black Dragons sind seit Wochen vor Braunlage und Berlin auf dem drittletzten Tabellenplatz wie festgenagelt. Den Thüringern geht nicht mal unbedingt die Tiefe im Kader ab, aber die Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf sind eher bescheiden. Zwar konnten die Erfurter in den letzten Spielen immer mal punkten, doch die Schlagdistanz zu den Leipzigern auf dem 10. Tabellenplatz beträgt aktuell satte 12 Punkte. Das wird sicherlich schwierig im Laufe der restlichen Saison noch aufzuholen. Dass die Moskitos den Gegner nicht unterschätzen dürfen, haben beide bisherigen Begegnungen gezeigt. Vor allem am Westbahnhof trauten die Essener Fans ihren Augen nicht, als Erfurt am Ende beim 6:3 die Punkte mitnahm. Einen absoluten Topscorer sucht man im Team der Erfurter vergebens. Die meisten Tore haben Michal Vazan und Reto Schüpping erzielt. Danach kommt schon ein Verteidiger mit 10 Treffern, doch es gibt bei den Gästen genügend Spieler, die alle schon getroffen und vorbereitet haben. Christoph Ziolkowski, der im ersten Spiel der Black Dragons am Westbahnhof ein sehr gutes Spiel machte, muss sicherlich auch am kommenden Sonntag nicht zusätzlich motiviert werden.

Und so sollten die Moskitos nach dem letzten Wochenende ohne Punkte mit mehr Konzentration und Motivation zur Sache gehen. Am kommenden Wochenende darf es da schon wieder etwas mehr Erfolg sein. Unterdessen hat Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges aus Neuigkeiten aus dem Team: "Stand jetzt wird Moritz Israel am Wochenende spielberechtigt sein und Nico Strodel ist diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen. Es bleibt abzuwarten wie der Spieler sich fühlt und ob die Ärzte grünes Licht geben. Somit würden wir seit sechs Wochen zum ersten Mal drei Sturmreihen mit etatmäßigen Stürmern voll bekommen."

Foto: Vom Spiel am 21.10.2018 am Westbahnhof, Fotograf: Uwe Schmitz

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