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Moskitos unterliegen Hamburg nach schwacher Leistung 1:9

Nichts lief zusammen an diesem Sonntag Abend, nur eine kurze gute Phase zu Beginn des zweiten Drittels brachte etwas Hoffnung auf Seiten der Moskitos, doch diese war nur von kurzer Dauer. Am Ende wurde es deutlich: Der ESC unterlag den Crocodiles Hamburg mit 1:9.

Schon im ersten Abschnitt war Hamburg, das nur mit 13 Feldspielern angereist war, die bessere Mannschaft, konnte die Überlegenheit jedoch nur in einen Überzahltreffer zum 0:1 nach zwanzig Minuten ummünzen. Nach dem Ausgleich zum 1:1 im zweiten Drittel durch Grözinger gab es kurzzeitig Hoffnung, doch mit dem 1:2 der Hamburger brachen alle Dämme. Kein System, kein vernünftiges Aufbau- und Passspiel, damit verbunden kein Abwehrverhalten und keine Torgefährlichkeit führten zu weiteren Gegentreffern, so dass es nach zwei Dritteln 1:7 und am Ende des Spiels auch in dieser Höhe verdient 1:9 für die Gäste aus Hamburg stand.

Sicherlich wird es in der kommenden Woche viel zu besprechen geben, steht schon am Freitag das nächste Spiel in Hamburg an und am kommenden Sonntag, 2. Februar sind die Hannover Scorpions um 18:30 Uhr zu Gast am Essener Westbahnhof.

Das sagt Thomas Haver im Namen der Vereinsführung: „Keiner im Verein verschließt die Augen gegenüber der katastrophalen Leistung des gesamten Teams im Spiel gegen die Crocodiles. Natürlich müssen wir als Vereinsführung - genau wie jeder andere Fan auf den Tribünen auch - diese Klatsche erstmal verdauen. Die Analyse ist leider relativ einfach: Gepasst hat einfach nichts, es gab in mehr als einer Hinsicht gravierende Probleme. Deshalb sind wir aber auch nicht gewillt, dieses Desaster an Einzelnen festzumachen. Und zwar egal ob auf dem Eis oder hinter der Bande. Wir haben gestern ein kollektives Versagen erleben müssen. Das gilt es nun umgehend aufzuarbeiten, um bis zum Auswärtsspiel in Hamburg am Freitag gemeinsam mit allen Beteiligten dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Totalausfall nicht wiederholt.“

Drittel: 0:1, 1:6, 0:2
Tore: 0:1 Witala (2.), 1:1 Grözinger (26.), 1:2 Gerartz (28.), 1:3 Calovi (32.), 1:4 Gerartz (32.), 1:5 Lascheit (37.), 1:6 Witala (38.), 1:7 Zuravlev (39.), 1:8 Zuravlev (46.), 1:9 Saggau (47.)

Strafen: Essen 6 Minuten, Hamburg 4 Minuten
Zuschauer: 810

Foto: Uwe Schmitz

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