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Mit nur zehn Feldspielern: Moskitos unterliegen Leipzig knapp

Am frühen Sonntagmorgen bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses in Richtung Leipzig blieb der Großteil der Plätze im Gefährt des Busunternehmens Groeger leer. Nur noch neun Feldspieler und zwei Torleute konnten sich auf den Weg in den Osten der Republik machen, mit Marc Stähle kam ein Spieler der DNL aus Düsseldorf hinzu, also ging es mit zwölf Akteuren auf den langen Weg zum Kohlrabizirkus in der bevölkerungsreichsten Stadt des Freistaats Sachsen. Dort hielten die Moskitos lange dagegen, mussten am Ende aber eine 1:3-Niederlage hinnehmen.

Wir wollen hier die Akteure hervorheben, die teilweise selber noch gesundheitlich angeschlagen an Bord waren: Kevin Beech, Leon Frensel, Stephan Kreuzmann, Erik Hoffmann, Thomas Richter, Marc Stähle, Aaron McLeod, Veit Holzmann, Marc Zajic, Andre Huebscher, Dominik Patocka und Enrico Saccomani.

Der Minikader lieferte den Icefighters einen tollen Kampf, nach dem ersten Abschnitt lagen die Moskitos sogar durch ein Überzahltor von Patocka auf Vorlage von McLeod und Holzmann in der neunten Minute mit 0:1 in Führung.

In Drittel zwei kamen die Leipziger in der 23. und 24. Minute zu zwei Toren durch Velecky und Albrecht und drehten somit das Spiel in eine 2:1-Führung für die Heimmannschaft. Wer nun gedacht hatte, dass die Moskitos einbrechen würden, hatte sich getäuscht.

Um jeden Zentimeter der Eisfläche gab es ein zähes Ringen, wobei die Partie mit vier Strafminuten auf beiden Seiten äußerst fair geführt wurde. So konnte Leipzig nicht davonziehen und die Essener bis in die Schlussphase hinein von einer kleinen Sensation träumen.

Coach Schneeberger mit der Auszeit 1:54 Minuten vor dem Ende und 1:30 Minuten vor Schluss nahm er Beech zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. 26 Sekunden vor dem Ende jedoch dann die endgültige Entscheidung für Leipzig, als Zille ins leere Essener Tor traf und so den 3:1-Endstand herstellte.

Erhobenen Hauptes angesichts eines großen Kampfgeists über 60 Minuten konnte das Essener Team die Eisfläche verlassen und die lange Heimreise ins Ruhrgebiet antreten.

Am kommenden Wochenende steht nun eine für die Teilnahme an den Preplayoffs richtungsweisende Partie gegen die Black Dragons Erfurt am Essener Westbahnhof an. Spielbeginn ist am Freitag, um 20 Uhr. Sonntag ist wieder eine weite Auswärtsfahrt angesetzt. Dieses Mal geht es zu den Rostock Piranhas. Erstes Bully ist um 19:00 Uhr.

Drittel: 0:1, 2:0, 1:0

Tore: 0:1 Patocka (9.), 1:1 Velecky (23.), 2:1 Albrecht (24.), 3:1 Zille (60.)

Strafen: Leipzig 5 Minuten, Essen 4 Minuten

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