Wohnbau Moskitos feiern Derbysieg gegen EV Duisburg

Solange man nur strauchelt, liegt man noch nicht am Boden. Diese Weisheit traf am heutigen Dienstag auf die Moskitos zu, denn in einem tollen Derby konnten sie gegen die Füchse Duisburg vor 1044 Zuschauern mit 4:1 die Oberhand behalten.

Die Vorzeichen standen nicht gut, denn neben den Langzeitverletzten mussten die Moskitos auch auf Zajic, Hildebrand und Frensel verzichten. Unterstützung von der DEG gab es durch Lorer, Volkmann und Wächtershäuser sowie U-20 Nationaltorwart Hane, so dass man zumindest drei komplette Blöcke aufbieten konnte. Auf Duisburger Seite fehlte nur Verelst, die Füchse hatten vier komplette Reihen zur Verfügung.

Ein temporeiches Spiel mit sicherlich leichtem optischen Übergewicht für die Füchse, doch die fanden die kompletten 60 Minuten kein Mittel gegen eine konzentriert arbeitende Essener Mannschaft, die in Hane einen starken und sicheren Rückhalt hatte. In der 10. Minute war es Volkmann, der von Patocka die Scheibe vor dem Tor aufgelegt bekam und Wendler im Duisburger Kasten keine Chance zum 1:0 für Essen ließ.

Im zweiten Drittel in der 26. Minute das 2:0 für die Moskitos, als McLeod in Überzahl eine Vorlage von Richter und Lamers nutzen konnte.

Mit diesem Spielstand ging es auch ins letzte Drittel. Dort sorgten in Minute 46 Huebscher, der auf Vorlage von Lamers einen Schuss von Hoffmann abfälschte und dann Richter in Minute 51 in Überzahl auf Vorlage von McLeod und Willaschek für die endgültige Entscheidung zum 4:0, ehe Schiedsrichter Müller in der 54. Minute für ein doppeltes Überzahlspiel der Füchse sorgte, welches Neumann nach nur acht Sekunden zum 4:1-Ehrentreffer nutzte. Die letzten Minuten spielten die Moskitos defensiv stabil und ließen nichts mehr anbrennen. So fuhr man im vierten Spiel der Saison gegen Duisburg den dritten Sieg ein.

Nach der Partie wurden Gärtner auf Duisburger Seite und Kapitän Kreuzmann stellvertretend für das ganze Team auf Essener Seite zu den Spielern des Abends ernannt. In der folgenden Pressekonferenz war Coach Thomas Schneeberger sichtlich stolz auf sein Team und versprach, mit den Jungs in den letzten Spielen hart weiterzuarbeiten. Am kommenden Freitag steht bereits das nächste Derby am Westbahnhof auf dem Plan. Gegner ist der Herner EV, erstes Bully am 14.02.2020 ist um 20:00 Uhr.

Drittel: 1:0, 1:0, 2:1
Tore: 1:0 Volkmann (10.), 2:0 McLeod (26.), 3:0 Huebscher (46.), 4:0 Richter (51.), 4:1 Neumann (55.)
Strafen: Essen 12 Minuten, Duisburg 14 Minuten
Zuschauer: 1044

Derby gegen Duisburg aufgrund der Wetterlage verschoben

Da alle städtischen Sportanlagen aufgrund der aktuellen Unwetterwarnung am Sonntag ab 16 Uhr geschlossen werden, muss das geplante Derby gegen die Füchse Duisburg verschoben werden. Das Spiel wird am Dienstag, den 11.02.2020 um 20 Uhr nachgeholt. Vielen Dank an die Füchse Duisburg für die unkomplizierte Terminfindung. Weitere Infos folgen!

Erst Halle, dann Derby in Essen

In Halle und Heim-Derby gegen Füchse: Pre-Playoff-Rennen geht für die Wohnbau Moskitos in die heiße Phase

Für die Wohnbau Moskitos startet allmählich der Saisonendspurt - und das Rennen um das Saisonziel Pre-Playoffs geht in die heiße Phase. An diesem Wochenende haben die Essener im Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle (Freitag, 20 Uhr) sowie im Heim-Derby gegen den EV Duisburg am Sonntag (18.30 Uhr) die Gelegenheit, den so wichtigen zehnten Tabellenplatz vor den BlackDragons Erfurt zu verteidigen - oder vielleicht sogar den derzeitigen Zwei-Punkte-Vorsprung auszubauen.

Halle (Platz neun) und Duisburg (Platz zehn) stehen derzeit ebenfalls in der Pre-Playoff- Zone. So ist es durchaus möglich, dass man sich in den Pre-Playoffs erneut über den Weg läuft. Doch im Gegensatz zu den Moskitos schielen beide kommenden Gegner noch auf die oberen sechs Plätze, die direkt für die Playoffs qualifizieren.

Bei den Füchsen wechselte sich in den letzten Wochen Siege und Niederlagen regelmäßig ab. Die Saale Bulls hingegen verzeichneten zuletzt einen leichten Negativtrend und kassierten drei Niederlagen in Serie.

Auch die Moskitos warten schon seit einiger Zeit, genauer gesagt seit dem 4:1 gegen den Krefelder EV Mitte Januar, auf einen Erfolg. Doch beim knappen 4:5 gegen die Hannover Scorpions am letzten Sonntag zeigte der ESC eine starke Leistung und hätte eigentlich Punkte verdient gehabt.

Nun bekommt das Team um Kapitän Stephan Kreuzmann erneute zwei Chancen, sich zu belohnen. Toni Lamers und Sebastian Lehmann haben sich erholt und werden wieder auf dem Eis stehen, außerdem kann der ESC auf Unterstützung von Förderlizenzspieler des Kooperationspartners Düsseldorfer EG aus der DEL setzen. An der Bande wird wie am vergangenen Sonntag interimsweise Jugendtrainer Thomas Schneeberger stehen.

Im Hintergrund läuft die Suche für einen dauerhaften Nachfolger von Larry Suarez, der vor dem Spiel gegen Hannover freigestellt wurde. Gesucht wird außerdem noch ein Kandidat, der sich neben Simone Wettstein und Thomas Wilken für den Vorstand zur Wahlen stellt.

Das sagt Thomas Wilken im Namen der Vereinsführung vor dem anstehenden Doppelspieltag: „Ich gebe offen zu, dass ich mich auf's nächste Wochenende freue. Die Mannschaft arbeitet grad richtig hart - am Dienstag gab es über eineinhalb Stunden Videoanalyse. Und auf dem Eis wird intensiv trainiert. Wir stehen zur Zeit im engen Kontakt mit der Mannschaft und versuchen zu unterstützen wo es nur geht. Man spürt einfach, dass das Team noch nicht  aufgegeben hat und jede Chance genutzt wird. An der Stelle auch noch einen großen Dank an unseren Jugendtrainer Thomas Schneeberger. Er leistet sehr gute Arbeit. Ich bin guter Hoffnung, dass wir den Schwung von Sonntag mit ins Wochenende nehmen und ein gutes Auswärtsspiel am Freitag, sowie ein starkes Derby am Sonntag, bieten werden.“

Moskitos können Kampfgeist nicht mit Lucky Punch belohnen

Nach der Freistellung von Coach Larry Suarez stand beim gestrigen Heimspiel der Jugendtrainer Thomas Schneeberger an der Bande. Und schon beim leicht veränderten Einlauf des Teams sah man, dass die 15 verbliebenen Spieler (Lamers fiel  krankheitsbedingt aus) nicht gewillt waren, die Partie gegen die Hannover Scorpions kampflos abzugeben. Nach einer packenden Schlussphase unterlagen die Essener am Ende mit 4:5.

Es entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene und flotte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der neunten Minute das 1:0 für die Moskitos durch Aaron McLeod, der durch seine Laufleistung später verdient zum Spieler des Abends auf Essener Seite wurde.

Pelletier in der 13. und Rinke in der 17. Minute drehten das Spiel noch im ersten Drittel in Richtung Auswärtserfolg für die Scorpions.

Der zweite Abschnitt brachte je ein Tor auf beiden Seiten. Andy Reiss in der 22. Minute zum 1:3 und Veit Holzmann in der 25. Minute zum 2:3 sorgten dafür, dass es vor dem letzten Durchgang spannend blieb am Essener Westbahnhof.

In der 48. Minute eine 2+2 Strafe gegen Kapitän Kreuzmann wegen Behinderung und Meckern, diese nutzte Hannover gnadenlos durch Schmid zum 2:4 (48.) und Arnold (50.) zum 2:5. Wer dachte, dass die Moskitos nun wieder eine hohe Niederlage kassieren würden, hatte sich an diesem Abend getäuscht. Hannover zog in der Folge einige Strafzeiten und in der 54. und 55. Minute konnten zunächst Thomas Richter und danach Peter LeBlanc ihr Team wieder auf 4:5 heranbringen. Nun erwachte auch die Tribüne wieder am Essener Westbahnhof und feuerte die Moskitos in der letzten Minuten an.

Nur wenige Sekunden nach dem 4:5 die Möglichkeit für Patocka zum Ausgleich, doch er scheiterte nur knapp. Coach Schneeberger nahm gut eine Minute vor dem Ende Torwart Frensel für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor und knapp zehn Sekunden vor Schluss bekam Kreuzmann vor dem Tor die Schussmöglichkeit, leider ging die Scheibe jedoch über das von Ansgar Preuss gehütete Tor der Scorpions.

Mit leeren Händen und ohne Punkte musste man das Eis verlassen, der Auftritt und die Einstellung des Teams gab jedoch Mut für die weiteren Aufgaben und wurde nach dem Spielende vom Publikum auch entsprechend honoriert.

Tore: 1:0 (9.) McLeod (Kraus), 1:1 (13.) Pelletier (Schnell/Airich), 1:2 (17.) Rinke (Koziol/
D.Reiss), 1:3 (22.) A.Reiss (Trabucco/Pelletier), 2:3 (25.) Holzmann (Huebscher/Zajic), 2:4
(48.) Schmid (Bombis/A.Reiss), 2:5 (50.) Arnold (Schmid/Bombis), 3:5 (54.) Richter
(Patocka/McLeod), 4:5 (55.) LeBlanc (Huebscher/Saccomani)

Strafen: Essen 8 + 10 Holzmann, Hannover 14 + 10 Reiss

Zuschauer: 737

Wohnbau Moskitos trennen sich von Chefcoach Larry Suarez

Die Wohnbau Moskitos haben Chefcoach Larry Suarez am Sonntagmorgen mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Im Heimspiel gegen die Hannover Scorpions am Sonntagabend wird Jugendtrainer Thomas Schneeberger gemeinsam mit Kapitän Stephan Kreuzmann und Angreifer Aaron McLeod die Mannschaft auf die Partie vorbereiten. Suarez war seit November als Trainer der Moskitos tätig. Erst als Vertreter seines Vorgängers Frank Gentges, nach dessen Abschied übernahm der 55-jährige US-Amerikaner das Amt des Chefcoaches.

Mit Suarez’ Entbindung von den Aufgaben als Cheftrainer reagiert der ESC auf die anhaltende sportliche Krise. Thomas Wilken äußert sich im Namen der Vereinsführung: „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen und hat nichts mit Larry persönlich zu tun. Leider hat sich die sportliche Situation in der letzten Zeit nicht wie erhofft entwickelt, so dass wir unser Saisonziel, die Teilnahme an den Pre-Playoffs, gefährdet sehen. Durch diesen Schritt erhoffen wir uns den nötigen Impuls für die letzten Wochen der Saison. Wir danken Larry für seine Bereitschaft, in einer schwierigen Situation einzuspringen. Da wir nach wie vor davon überzeugt sind, dass Larry mit seinem Know-how und seinem Charakter bestens zu den Moskitos passt, würden wir ihn gerne in anderer Funktion in die Vereinsarbeit einbinden.“

Moskitos unterliegen Hamburg nach schwacher Leistung 1:9

Nichts lief zusammen an diesem Sonntag Abend, nur eine kurze gute Phase zu Beginn des zweiten Drittels brachte etwas Hoffnung auf Seiten der Moskitos, doch diese war nur von kurzer Dauer. Am Ende wurde es deutlich: Der ESC unterlag den Crocodiles Hamburg mit 1:9.

Schon im ersten Abschnitt war Hamburg, das nur mit 13 Feldspielern angereist war, die bessere Mannschaft, konnte die Überlegenheit jedoch nur in einen Überzahltreffer zum 0:1 nach zwanzig Minuten ummünzen. Nach dem Ausgleich zum 1:1 im zweiten Drittel durch Grözinger gab es kurzzeitig Hoffnung, doch mit dem 1:2 der Hamburger brachen alle Dämme. Kein System, kein vernünftiges Aufbau- und Passspiel, damit verbunden kein Abwehrverhalten und keine Torgefährlichkeit führten zu weiteren Gegentreffern, so dass es nach zwei Dritteln 1:7 und am Ende des Spiels auch in dieser Höhe verdient 1:9 für die Gäste aus Hamburg stand.

Sicherlich wird es in der kommenden Woche viel zu besprechen geben, steht schon am Freitag das nächste Spiel in Hamburg an und am kommenden Sonntag, 2. Februar sind die Hannover Scorpions um 18:30 Uhr zu Gast am Essener Westbahnhof.

Das sagt Thomas Haver im Namen der Vereinsführung: „Keiner im Verein verschließt die Augen gegenüber der katastrophalen Leistung des gesamten Teams im Spiel gegen die Crocodiles. Natürlich müssen wir als Vereinsführung - genau wie jeder andere Fan auf den Tribünen auch - diese Klatsche erstmal verdauen. Die Analyse ist leider relativ einfach: Gepasst hat einfach nichts, es gab in mehr als einer Hinsicht gravierende Probleme. Deshalb sind wir aber auch nicht gewillt, dieses Desaster an Einzelnen festzumachen. Und zwar egal ob auf dem Eis oder hinter der Bande. Wir haben gestern ein kollektives Versagen erleben müssen. Das gilt es nun umgehend aufzuarbeiten, um bis zum Auswärtsspiel in Hamburg am Freitag gemeinsam mit allen Beteiligten dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Totalausfall nicht wiederholt.“

Drittel: 0:1, 1:6, 0:2
Tore: 0:1 Witala (2.), 1:1 Grözinger (26.), 1:2 Gerartz (28.), 1:3 Calovi (32.), 1:4 Gerartz (32.), 1:5 Lascheit (37.), 1:6 Witala (38.), 1:7 Zuravlev (39.), 1:8 Zuravlev (46.), 1:9 Saggau (47.)

Strafen: Essen 6 Minuten, Hamburg 4 Minuten
Zuschauer: 810

Foto: Uwe Schmitz

Wohnbau Moskitos brennen auf Heimduell mit Hamburg

Kleine Verschnaufpause für die Wohnbau Moskitos: Die Essener haben am Freitag spielfrei und sind erst am Sonntagabend wieder gefordert. Dann gastieren die Crocodiles Hamburg am Westbahnhof (18.30 Uhr, Eissporthalle West).

Nach den unterhaltsamen Duellen gegen den Spitzenreiter Tilburg Trappers (3:5) und seinen Verfolger Herner EV (6:8) am vergangenen Wochenende hat der ESC dann das nächste dicke Brett zu bohren: Hamburg steht nämlich hinter dem Top-Duo auf dem dritten Tabellenplatz.

60 Punkte haben die Crocodiles bereits auf dem Konto. Einen sicheren Platz in den Playoffs hat Hamburg aber noch nicht, denn ihr Vorsprung auf Rang sieben beträgt derzeit nur sechs Punkte - daher wird das Team von Coach Jacek Plachta sicherlich alles geben, um seine gute Ausgangsposition im Saisonendspurt nicht noch zu verspielen.

Ein spannendes Rennen um die K.o.-Plätze gibt es derzeit ebenfalls bei den Wohnbau Moskitos. Für den ESC gilt es in den noch ausstehenden elf Hauptrunden-Begegnungen, den zur Teilnahme an den Pre-Playoffs qualifizierenden zehnten Platz zu verteidigen. Zwei Punkte stehen die Essener vor den BlackDragons Erfurt, die am Wochenende zwei Partien absolvieren und somit vorerst vorbeiziehen könnten.

Während Hamburg mit dem ehemaligen Moskitos-Spieler Dominik Lascheit den aktuellen Topscorer (27 Tore, 34 Assists) der Oberliga Nord stellt, können die Moskitos am Sonntag voraussichtlich wieder auf ihren besten Torschützen Enrico Saccomani, der in Herne einen Puck ins Gesicht bekommen hatte, zählen. Der ebenfalls im Derby frühzeitig ausgeschiedene Fabio Frick hingegen wird wohl mit einer Handgelenksverletzung ausfallen, er wartet noch auf eine finale Diagnose. Außerdem muss der ESC wahrscheinlich auf Andre Huebscher (krank) verzichten. Kapitän Stephan Kreuzmann und Daniel Willaschek sind wieder fit.

Übrigens: Schon am Freitag in der kommenden Woche steigt das „Rückspiel“ gegen die Crocodiles in Hamburg.

Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Nachdem wir uns in der letzten Woche für zwei starke Leistungen gegen die Top-Teams der Liga leider nicht belohnen konnten, bin ich zuversichtlich, dass wir mit einem ähnlichen Auftritt gegen Hamburg punkten werden. Dafür dürfen wir die Hamburger Offensive aber nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wenn man ihren Stürmern zu viel Platz lässt, wird es sehr gefährlich. Wir haben eine starke Trainingswoche hinter uns, die Jungs sind sowohl stimmungstechnisch als auch sportlich gut drauf und brennen auf das Spiel am Sonntag.“

Charity-Day mit unverdienter 3:5-Niederlage gegen Tilburg

1158 Zuschauer waren gekommen, um neben dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Tilburg auch den ersten Teddy-Bear-Toss in der Essener Eishockeygeschichte und eine großen Tombola mit über 200 Preisen mitzuerleben.

Personell konnten die Moskitos auf U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und 5 weitere Förderlizenzspieler aus Düsseldorf zurückgreifen (Lorer, Volkmann, Stähle, Wächtershäuser und D.Bartuli), leider musste Kapitän Kreuzmann  verletzungsbedingt passen.

Das erste Drittel gehörte den Moskitos, die Trappers aus Tilburg fanden gar nicht ins Spiel, nur 2 Torschüsse für die Gäste zählte die Statistik. Die Folge des guten Spiels der Essener Mannschaft eine 2:0-Führung durch zwei schöne Tore von Saccomani in der 7. und 19.Minute (in Überzahl). Nach dem 1:0 (06:07) war es auch soweit und die fast 600 verkauften Stofftiere flogen auf die Eisfläche und das Spiel wurde erst nach Säuberung des Eises entsprechend fortgesetzt.

Das Tilburg zurück kommen würde, war jedem der Essener Anhänger klar und nach nur 13 Sekunden im zweiten Drittel gelang Verkiel das 2:1 und in der 29.Minute der Ausgleich zum 2:2 durch Bison. Leider rückte nun  Schiedsrichter Jansen in den Mittelpunkt des Geschehens und ahndete eine Aktion gegen Frick nicht, für den es mit dem Kopf in die Bande ging. Zajic schnappte sich Hofland und es entwickelte sich eine kleine Rauferei. Nur knapp zwei Minuten später wieder eine Provokation durch Verkiel und wieder ein Handgemenge mit Hoffmann, aus dem nicht nur beide mit dem gleichen Strafmaß hervorgingen, sondern Huebscher zusätzlich noch wegen  Meckerns mit vom Eis musste, nachdem er sich scheinbar über Worte des Unparteiischen gegen ihn aufgeregt hatte. Die numerische Überlegenheit konnte Tilburg nutzen und sogar durch einen Doppelschlag in Minute 35 und 36 mit 2:4 in Führung gehen. Die heimischen Anhänger machten ihre Unzufriedenheit gegenüber dem Unparteiischen deutlich, waren so die Moskitos doch nach der frühen Führung auf die Verliererstraße eingebogen. In der 39.Minute legte LeBlanc schön für Stähle auf, der Meierdres im Trapperstor überraschte und die Moskitos wieder auf 3:4 heranbrachte.

Die Hoffnung blieb für das letzte Drittel und man hatte das Gefühl, es könnte was gehen an diesem Abend. Aber letztendlich wollte die Scheibe trotz einiger guter Chancen durch Patocka, Huebscher und Hildebrand nicht mehr über die Linie und nach Herausnahme von Hane für einen sechsten Feldspieler noch einmal Konfusion vor dem Gästetor, diese können jedoch klären und M.Bruijsten im Gegenzug 31 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor zum  3:5-Endstand für Tilburg einnetzen. 

Beide Trainer sahen ein unterhaltsames Spiel, Essens Coach Suarez war verständlicherweise nicht zufrieden mit dem Ergebnis, jedoch mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft an diesem Abend aufgetreten war.

Tore:
(06:07) 1:0 Saccomani (Frick/Huebscher)
(18:28) 2:0 Saccomani (Huebscher/Grözinger)
(20:13) 2:1 Verkiel (Hermens/Bruijsten K.)
(28:01) 2:2 Bison (De Hondt/Stempher)
(34:55) 2:3 Bruijsten M. (Hofland/Stempher)
(35:05) 2:4 De Bonth (Loginov/Bruijsten K.)
(38:26) 3:4 Stähle (LeBlanc/Frick)
(59:29) 3:5 Bruijsten M. (Hofland/Stempher)

Strafen:
Essen 14 + 10 für Zajic und Hoffmann, Tilburg 12 + 10 Verkiel

Zuschauer:
1158

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